Lesung mit Susanne Scholl und Sina Tahayori

lesung der jurorinnen der exil-literaturpreise 2011
mi.16.11.2011, 19 uhr 30, literaturhaus wien, seidengasse 13, 1070 wien


sina tahayori und susanne scholl, zwei jurorinnen des juryteams der exil-literaturpreise 2011 stellen ihre texte vor.

der exil-literaturpreis zeigt, dass es sich durchaus lohnt, vom rand der einen kultur zum rand der anderen zu sehen, vor allem, wenn gute texte dazwischen liegen. (julya rabinowich)

sina tahayori liest aus seinem buchdebüt orientextrem (edition exil, 2011) und ausschnitte aus seinem im entstehen begriffenen ersten roman.

die texte von susanne scholl werden von silvia meisterle gelesen.

eintritt frei

www.editionexil.at

"Dem Wort die Freiheit 12"

Die Veranstaltungsreihe "Dem Wort die Freiheit" (bilinguale Lyrik-Abende in der städtischen Hauptbücherei) findet am Freitag, 25. November 2011 zum zwölften Mal statt.

Diese Mal aus dem Anlass des International Tages gegen Gewalt an Frauen, eine Würdigung in 3 Tagen.


Hier das Programm:


Aus dem Anlass des Internationalen Tages Gegen Gewalt an Frauen
Eine Würdigung in 3 Tagen

Tag 1.
25.November 2011, 19:00, Hauptbücherei

Dem Wort die Freiheit XII präsentiert: "Auf den Flügeln der Erinnerung"
Eine bilinguale Lesung in deutsch/persisch


Vida Hadjebi-Tabrizi, Autorin, Freiheitskämpferin und Zeitzeugin. Sie liest aus ihrer Autobiographie "Erinnerungen". Vida Hadjebi ist ein Phänomen. Als Architekturstudentin an der Pariser Kunsthochschule gehörte sie in den 60er zur politischen linken Szene Frankreichs. Später lebte sie mit Ihrem Mann in Venezuela und Kuba. Sie befand sich im Kreis der Revolutionäre wie Fidel Castro und Che Guevara. Nach ihrer Rückkehr in den Iran wurde sie vom iranischen Geheimdienst verhaftet und erlebte als politische Gefangene die schlimmsten Arten der Folter. Die Revolution 1979 befreite sie und ihre KameradInnen aus dem Kerker, doch die Verfolgung der linken Szene setze sich auch nach der Revolution fort, so dass sie sich wieder in Exil begeben musste. Sie lebt und schreibt in ihrer Wahlheimat Frankreich. Bekannt ist Vida Hajebi für ihre Dokumentationsliteratur mit dem Titel "ungerechte Gerechtigkeit" über das politische Frauengefängnis im Iran (1972-1979).

Hossein Mansouri, Autor, Dichter, literarischer Übersetzer, Schauspieler. Er ist der Adoptivsohn der Lyrikerin Forough Farrokhzad, und der bemerkenswerteste Übersetzer ihres dichterischen Nachlasses. Hossein Mansouri rezitiert bei dieser Lesung acht Gedichte von Forough Farrokhzad in Deutsch /Persisch und spricht über sie aus der Sicht eines Bewunderers und als ihr Seelenverwandter. Forough Farrokhzad ist die Ikone der persischen modernen Lyrik. Die Dichterin war schon zu ihrer Lebenszeit mit der gleichen Intensität umjubelt und bewundert wie sie gesellschaftlichen Sanktionen und Intoleranz ausgesetzt war.




Tag 2.
26. November 2011, um 18:00 , Kulturzentrum Amerlingshaus

Die iranische Revolution: eine Frauenperspektive

Publikumsnahe Diskussionsrunde mit Vida Hadjebi-Tabrizi und ihrer Gefängniskameradin Schamsi Varzandeh



Tag 3.Metro Kino, um 11:00 Uhr

Film-Matinee: Mond, Sonne, Blume, Spiel, Ein wahres Märchen

Dokumentar Film von Claus Strigel über das Leben und Werk von Hossein Mansouri und Forough Farrokhzad.
Die junge persische Dichterin Forough Farrokhzad machte sich 1962 auf den Weg quasi ans Ende der Welt zu den Aussätzigen, um dort einen Film über deren Welt zu drehen. Ihr Film "Das Haus ist schwarz" sollte Weltruhm erlangen - und ganz nebenbei eine persönliche Welt verändern: die Welt eines kleinen Jungen, der ihr begegnen durfte.
Der Junge der mit seinem Wesen blitzartig Forough anspricht und von ihr als adoptivkind angenommen wird, ist innerhalb weniger Stunden aus seinem bisherigen Milieu des mittelalterlichen Lepraghettos hinausgerissen und begleitet im Schleudersitz des Schicksals die Dichterin nach Teheran, eine Stadt in vorrevolutionärer Aufbruchstimmung, in ein Leben der bohemiens von Film und Dichtung.
Der Film ist ein dokumentarisches Märchen, das in einem Nordiranischen Lepraghetto seinen Ausgang nimmt und auf verschlungenen Wegen ins Münchner Westend führt: Dort macht sich der iranische Exildichter Hossein Mansouri auf Suche nach dem Jungen, der er einst war, und findet eine wahrhaft orientalische Geschichte über seine eigenen Wurzeln und die Zauberkraft der Worte.

90 Minuten, HD

In Zusammenarbeit mit dem Interkultuellen Forum "Das Iranische Wien" (IRWI) und dem Filmarchiv Austria


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Veranstaltungsort und -zeit von DEM WORT DIE FREIHEIT XII :
Freitag, 25. November 2011, 19:00 Uhr (3. Stock)
Hauptbücherei am Gürtel (Urban-Loritz Platz 2a, 1070 Wien)



folder-dwdf12-web (pdf, 295 KB)

www.kuul.at

GEWINNSPIEL: Gewinnen Sie mit Filmladen und der "Plattform der Zweiten Generation" gratis Freikarten zum tollen Film: NADER & SIMIN - Eine Trennung

Kinostart österreichweit: 18. November 2011 - in Farsi mit deutschen Untertiteln !

Regie: Asghar Farhadi
mit Leila Hatami, Peyman Moadi, Shahab Hosseini, Sareh Bayat
Iran 2011, 123 Min.
Webseite: http://www.nader-und-simin.de/

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Kurzinhalt
Nader und Simin sitzen vor dem Scheidungsrichter. Dabei wird schnell klar, dass sich die beiden lieben, es sind nur die Umstände, die sie auseinander treiben. Simin will die Scheidung, um mit ihrer Tochter das Land zu verlassen. Nader weigert sich mitzugehen, er möchte seinen an Alzheimer leidenden Vater nicht zurücklassen. Als der Richter die Scheidung verwehrt, zieht Simin schweren Herzens zurück zu ihren Eltern. Nader engagiert für die Pflege seines Vaters die junge Mutter Razieh. Doch Razieh arbeitet ohne Erlaubnis ihres jähzornigen und hoch verschuldeten Ehemannes – und sie erwartet ein weiteres Kind. Mit der Pflege des verwirrten Vaters ist sie schon bald überfordert. Eines Tages bindet sie den alten Mann ans Bett und verlässt die Wohnung. Als Nader seinen bewusstlosen Vater findet, stößt er Razieh wütend aus der Wohnung.
Am nächsten Tag erfährt Nader, dass Razieh bei dem Sturz ihr Kind verloren hat. Wusste er, dass sie schwanger war? Sagt Razieh die volle Wahrheit? Ein Netz aus Lügen, Angst und Beschuldigungen spinnt sich unentrinnbar um alle Beteiligten.

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Gewinnen Sie mit FILMLADEN und der "Plattform der Zweiten Generation" 2x3 Kino-Freikarten zum iranischen OSCAR-Beitrag und Berlinale-Gewinner "NADER & SIMIN - Eine Trennung" . Beantworten Sie dazu bitte folgende Frage: wer spielt die Rolle des Naders im Film ?
Schicken Sie bitte ein E-Mail mit der richtigen Antwort bis spätestens 18.11 , an regehr.marie@gmail.com

Stichwort: "nader&Simin-gewinnspiel". Die GewinnerInnen werden per E-Mail verständigt, mit allen Details zur Kartenabholung.


Webseite: http://www.nader-und-simin.de/

In folgenden Städten/Kinos ist NADER&SIMIN - EINE TRENNUNG ab dem 18.11 zu sehen (OmU = Farsi mit dt. Untertiteln, DF = Deutsche Fassung)


Wien:
Votivkino, OmU
Cine Center, DF
Gartenbaukino, OmU
W3 village cinemas, DF
Apollo, DF


Linz, Moviemento, OmU


Innsbruck, Leo Kino, OmU


Graz, Schubert Kino, DF


Graz, Geidorf Kunstkino, DF


sowie...


ab 25.11: Klagenfurt, Neues Volkskino, OmU


ab Dezember: St. Pölten, Cinema Paradiso, DF

filmladen

HONART 2011

logo-honart-2011-2
2.- 4.Dezember 2011

www.honartfestival.com

Hossein Alizadeh & Madjid Khaladj
Shahrokh Moshkin Ghalam. Karine Gonzalez & Gordafarid
Mohammadreza Mortazavi & Serapions Ensemble
Projekt Gabbeh

Derwisch Erzählt 6- Kreuzkümmel und Morgenrot (Altes und Neues)

www.interkulttheater.at

Foto-Interkulttheater-

Nach 400 ausverkauften Vorstellungen und über 40.000 BesucherInnen bei den letzten fünf DERWISCH – Programmen bringt Aret Aleksanyan sein sechstes Programm gemischt aus alten und neuen Geschichten.
Geschichten aus Alt-Damaskus, von Hodscha Nasruddin, über Integration, der Begegnung fremder Kulturen und nicht zuletzt vom Hürdenlauf auf Beamtenebene für AusländerInnen.

Bewegende und heitere Geschichten, unterstrichen von den berauschenden Tänzen von Mandana Alavi Kia. Unsere Wahrsagerin, die Ihnen aus der Hand liest, ist natürlich wieder mit dabei. Und beim Einlass in den Zuschauerraum bekommen unsere ZuschauerInnen auch diesmal ein kleines Geschenk, das sie an eine Weisheit und somit an DERWISCH erinnern soll.


Wie unsere StammbesucherInnen bereits wissen, lohnt es sich früh genug ins Theater zu kommen, da wir Sie schon in unserem Foyer mit dem Duft der Gewürze, den Schmankerln aus der Ferne, dem Tee aus dem Samowar u.v.m. verwöhnen möchten und Sie auf einen erlebnisreichen Abend einstimmen.
Sie machen einen DERWISCH-Besuch zu einem Fest aller Sinne.

Foyer Einlass um 18.30 Uhr

Einlass in den Zuschauerraum
ab 19.15 Uhr

-Freie Platzwahl-

DaStandard: Derwisch erzählt 6- Kreuzkümmel und Morgenrot

SALAM.ORIENT 2011

salamorient

13. Oktober bis 5. November 2011

Anlässlich seines 10. Geburtstages wartet „Salam.Orient. Musik, Tanz und Poesie“ mit einem Kon­zert und Veranstaltungsmarathon auf, der so umfangreich ist wie noch nie.
Auf dem Programm stehen vom 13. Oktober bis 5. November 26 Einzelevents in Wien sowie Konzerte in den Bun­desländern und im slowenischen Maribor.

Mohammad Reza Shajarian & Ensemble | Iran

Der Großmeister der klassischen persischen Musik

SA, 22. 10., 19.30h

Wiener Konzerthaus
WIENER KONZERTHAUS|Großer Saal, Lothringerstr. 20, 1030 Wien


Niyaz featuring Azam Ali | Iran, USA

Elektro-akustische Sufi- Sounds
Mit: Azam ALI: Stimme, Perkussion | Ramin Loga TORKIAN: Saz, Gitarre | Kiya TABASSIAN: Setar | Ziya TABASSIAN: Perkussion | Sheila HANNIGAN: Cello

DO, 27. 10. 20.00h

Sargfabrik
SARGFABRIK, Goldschlagstr. 169, 1140 Wien

ORQOA- Oriental Queer Organisation

www.orqoa.at

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Die Oriental Queer Organization kämpft für die Anerkennung der Rechte von MigrantInnen aus der LGBT-Community in Österreich. Die Geschichte dieser Menschen ist meist geprägt von psychischer wie physischer Gewalt, Folter, einem ständigen Verstecken und Verheimlichen der eigenen Identität und Person. Die Flucht dieser Menschen geschieht nie freiwillig. Sie ist der letzte Ausweg um der Ermordung durch die Gewalt im Herkunftsland zu entkommen.

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ViENNALE 2011

20. Oktober - 2. November 2011

VIE-11

www.viennale.at

Filme mit Iran- Bezug:

* BÉ OMID É DIDAR/ GOOD BYE: MOHAMMAD RASOULOF, Iran 2011

* CUT: AMIR NADERI, Japan 2011

*IN FILM NIST/ THIS IS NOT A FILM: JAFAR PANAHI, MOJTABA MIRTAHMASB, Iran 2011

* JODAEIYE NADER AZ SIMIN/ NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG: ASGHAR FARHADI, Iran 2011

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Everyday Rebellion

a cross- media project by the Riahi Brothers

Everyday-Rebellion

A feature film documentary & cross-media project about civil disobedience and modern forms of non-violent resistance to help overthrow authoritarian systems in a peaceful manner.

everydayrebellion.com --- official site

Everyday Rebellion on facebook facebook-icon

Medien.Messe.Migration

logo-thumbnail

WANN
27. und 28. September 2011
ORT
Wiener Stadthalle, Vogelweidplatz 14, 1150 Wien Halle F, 1. Obergeschoss, Saal 3 -­ Seitenfoyer links.

Seit 2008 veranstaltet M-MEDIA die Medien.Messe.Migration – zuerst in Zusammenarbeit mit der Werbe- und PR-Agentur Turklook und aktuell mit Senel2b Communications. Diese erste deutschsprachige Fachtagung für interkulturelle Kommunikation hat in 3 Jahren mehr als 3500 BesucherInnen, Vortragende, Firmen, öffentliche und private Institutionen begeistert und wird für ihre hochkarätigen Vortragenden, den Informationsgehalt und die bahnbrechende Arbeit als eine äußerst innovative Veranstaltung geschätzt. 2011 wird die Medien.Messe.Migration zum ersten Mal Bestandteil der traditionellen Österreichischen Medientage sein.


MEHR INFOS

Beirut / بیروت

KUNSTHALLE wien project space,
29. Juni - 24. August 2011


ausstellung3

Beirut ist nach Detroit die zweite Ausstellung im Rahmen einer Städtereihe der Kunsthalle Wien, die sich mit dem kreativen Potenzial von Metropolen im Wandel auseinandersetzt. Beirut, vielfach als „Paris des Nahen Ostens“ bezeichnet, ist von jahrzehntelangen Bürgerkriegen und bewaffneten Auseinandersetzungen gezeichnet.
Sowohl aus architektonischer wie auch aus sozialer, ökonomischer und historischer Perspektive wurde die Stadt zum Schlachtfeld divergierender Interessen. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf filmischen Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern die die Themen Freiheit, Selbstverwirklichung und Gleichberechtigung unter den verschärften Bedingungen eines permanenten Konfliktes bearbeiten.


Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:Maher Abi Samra, Mounira Al-Solh, Danielle Arbid, Ali Cherri, Edwin Daou, Rami El-Sabbagh, Joana Hadjithomas & Khalil Joreige, Mona Hatoum, Mahmoud Hojeij, Lamia Joreige, Randa Mirza, Reine Mitri, Najla Said, Rania Stephan, Alfred Tarazi, Tanya Traboulsi, Akram Zaatari

Kuratorin: Bariaa Mourad
Kurator Kunsthalle Wien: Lucas Gehrmann

kunsthalle wien

Buchpräsentation: Neun Gärten der Liebe

Die Buchpräsentation der einzigartigen Gedichtanthologie "Neun Gärten der Liebe" findet am Freitag den 01. Juli 2011 statt.


Gaerten-Liebe

Die bilinguale Gedichtanthologie "Neun Gärten der Liebe" ist das Resultat eines dreijährigen Projektes. Das Lyrikband repräsentiert die zeitgenössische Liebesgedichte von neun der bedeutendsten GegenwartsdichterInnen Irans. Diese Lyriksammlung bietet seltene Einblicke in die Wahrnehmung der Liebe zu Menschen, Natur und Wertvorstellung einer im Aufbruch befindlichen Gesellschaft.

Bereichert wird diese Lesung durch außergewöhnliche, persische Improvisationsmusik (Amirkasra Zandian).
Mehr Informationen über diese Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage www.kuul.at.

...Veranstaltungsort und -zeit :...
..Freitag, 01. Juli 2011, 19:30…
...AMERLINGSHAUS (Stiftgasse 8, 1070 Wien)


Eine Veranstaltung mit und von kuul- Forum für Kunst und Literatur

Endstation Erde

Enstation-Erde

(Klick auf das Bild --- du kommst zum Link)

rameshnair.net endstationERDE

10 Jahre MQ

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Dem Wort die Freiheit XI – Die persische Bibliothek

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Freitag, 17. Juni 2011, 19:00 Uhr bis Freitag, 17. Juni 2011, 21:00
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a



Ein Lyrikabend mit Esmail Khoi: Ein Fenster ist der Dichter
Esmail Khoi, einer der bemerkenswertesten Dichter und Philosophen Irans, wird in der Hauptbücherei am Gürtel im Rahmen des bilingualen Lyrikabends Ein Fenster ist der Dichter aus seinen Gedichten vortragen.

Der Exil-Autor und Dichter wurde 1939 in Maschhad geboren und studierte in Teheran und London Philosophie. Er gehört zu den Gründern des iranischen Schriftstellerverbandes und ist derzeit der Präsident der iranischen P.E.N. im Exil. Seine Werke umfassen 24 Lyrik-Bände, zahlreiche Veröffentlichungen mit Literaturkritik und literarischen Übersetzungen. Seit 1980 lebt und arbeitet er im Londoner Exil. Dieser Lyrikabend wird mit persischer Musik begleitet werden.

.

Stimmen aus dem Iran. Zum Jahrestag der Revolten 2009

3sat

Inside Iran
Filmreihe vom 14. bis 19. Juni
Genau zwei Jahre nach den Präsidentschaftswahlen im Iran und den anschließenden Massendemonstrationen und Protestaktionen zeigt 3sat in der Reihe "Inside Iran" eine Auswahl von aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen jüngerer iranischer Regisseure.


3sat- Inside Iran

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Stimmen aus dem Iran - Ein Film von Manon Loizeau

Im Juni 2009 rebellierte die iranische Jugend. Sie zweifelte das Ergebnis der Präsidentschaftswahl an und lehnte sich gegen das Regime auf. Ihre Forderungen verbreiteten sich nach Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen und Algerien. Doch ihr Aufruhr ist vorerst erstickt worden, der Iran hat wieder dichtgemacht und verbietet zum Beispiel ausländischen Filmteams das Drehen. Der Dokumentarfilm von Manon Loizeau ist ein Dialog von "dort" und "hier".

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Persische Obsession

derstandard.at: Küche von Welt- Persische Obsession

Im Iran isst man den Reis nicht zu etwas, sondern etwas zum Reis -Auch beim festlichen Gericht Shirin Polou

26. Mai 2011, 17:16
(Gudrun Harrer/Der Standard/rondo/27/05/2011)

Der Heiligenscheinorg*smus

Iran – Österreich – Schweiz

Der Heiligenscheinorg*smus

Text Sama Maani | Akkordeon Krassimir Sterev
Konzept Sama Maani und Andreas Kurz


21.| 26.| 27. Mai 2011
Beginn 20.00 Uhr


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A-1150 Wien Sechshauser Straße 66


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Sama Maanis Text “Der Heiligenscheinorg*smus” erhielt 2004 einen Preis des Literaturwettbewerbs “schreiben zwischen den kulturen” und wurde u. a. in der Anthologie “best of ten –10 jahre exil-literaturpreise” sowie in der Literaturzeitschrift kolik veröffentlicht.

Ein sprachlich virtuos gearbeiteter Text, der schonungslos Identitätszuschreibungen in Frage stellt. Im Spiel mit Klischees, deren Doppelbödigkeit durch groteske Überzeichnungen erst erkennbar wird, werden scheinbar die Abgründe der österreichischen, der Schweizer, aber auch der persischen „Seele“ ausgelotet. Doch der aus Persien stammende Protagonist ist genauso ein typischer Österreicher, der die Ressentiments seiner Schweizer Nachbarn auf sich zieht, wie er ein typischer Zuwanderer oder typischer Perser ist, also letztlich überall untypisch und somit wieder
sehr gewöhnlich für die heutige Zeit. Vladimir Vertlib

Sama Maani wurde als Kind iranischer Eltern in Graz geboren und wuchs in Österreich,
Deutschland und im Iran auf. Studium der Medizin in Wien und der Philosophie in Zürich.
Er arbeitet als Autor, Psychiater und Psychoanalytiker in Wien.

Krassimir Sterev wurde in Bulgarien geboren und ist seit 2003 Mitglied des Klangforum Wien. Ebenso konzertiert er regelmäßig mit den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonia Orchestra, der musikFabrik, dem Ensemble Nikel Tel Aviv, dem RSO Wien und dem Ensemble PHACE und wirkt auch in zahlreichen Theater- und Tanzproduktionen (u. a. mit Alain Platel) mit.

e c h o r a u m
A-1150 Wien Sechshauser Straße 66
Tel 812 02 09 30
www.echoraum.at
Eintritt 10.–/5.–
Kartenbestellungen unter heiligenschein@chello.at

"Schwarzkopf" ab 6. Mai in deinem Kino!

Schwarzkopf-Poster

www.schwarzkopf-derfilm.com

sina tahayori liest aus seinem sensationellen debut: orientExtrem

editionexil

do. 28. april um 19 uhr, hauptbücherei am gürtel, urban-loritz-platz 2a, 1070 wien

wilde, witzige, knapp und lakonisch erzählte geschichten aus der schwulen
szene wiens!
sina tahayori orientExtrem
edition exil 2011
isbn: 978-3-901899-50-8
euro 12,-

geschichten vom äußeren rand der gesellschaft, von individualisten, die um jeden preis
authentisch bleiben wollen; geschichten von prinzessin soraya, dem damenimitator
und seinem bewunderer, der gern mehr von ihr wissen will; vom taxifahrer masud, der einen halbtoten mann in seinem wagen mitnimmt, und in seine aufregende biografie gerät; von omid, der mit dem tänzer fabrice zusammenlebt, und sich in einen tanzkurs einschreibt...

sina tahayori, geb. 1966 in shiraz/iran, lebt seit den 1980er jahren in wien. exil-literaturpreis 2004, stipendiat des literarischen colloquiums berlin 2009, staatsstipendium für literatur 2010/2011.

Happy Norooz 1390

2011

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عید نوروز همگی‌ مبارک
Happy New Norooz to everyone!
Allen ein Gutes Neues Norooz!

Genießt den Frühling.

Savis H.

Die Poesie der "Nowhere Boys" // Schwarzkopf // Arman T. Riahi

Arman T. Riahis Doku beleuchtet das Leben junger Migranten in Wien, ihr Heranwachsen und die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Hauptfigur ist der Rapper Nazar, der als Kind mit seiner Familie aus dem Iran geflohen und damals im Wiener Plattenbau gelandet ist.

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orf.at Beitrag: Political Correctness ist kein Thema


Schwarzkopf- Teaser

3 Kurzfilme: CONSULTING GOD // MY CITY, PIZZA //THE RED CARD

3 iranische Kurzfilme an einem Abend:

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بینندگان و دوستداران فیلمهای ایرانی مطلع هستند که به همت چهره ایرانی وین و با حما یت بخش فرهنگی وزارت خارجه اتریش بیش از یک سال است در سینما مترو، متعلق به آرشیو فیلم اتریش، با همکاری با این موسسه بطور مرتب ماهی دوبار فیلم ایرانی نشان دا ده میشود

فیلم های ماه فوریه و مارس2011 عبارتند از کارت قرمز، ماجرای اتهام و محاکمه طولانی شهلا خدیجه جاهد، و دو فیلم کوتاه تر مستند، که دو چهره کاملا متفاوت جامعه پر تناقض ایرانی را ترسیم میکنند
یکشنبه ۲۷ مارس ساعت ۵ بعد ازظهر دو فیلم مستند که دو چهره کاملا متفاوت جامعه پر تناقض ایرانی را ترسیم میکنند در یک شب نمایش داده میشوند.
ˆطلب خیرˆ در باره رجوع مردم به روحانیت برای استخاره و نظراتی که در این باره میتوان شنید, دیگر
ˆ شهر من پیتزا ˆ که از ذائقه نوین تهرانی ها سخن میگوید و بسیار سرگرم کننده است
پنج شنبه ۳۱ مارس ساعت ۸ و نیم شب
کارت قرمز، ماجرای اتهام و محاکمه طولانی شهلا خدیجه جاهد به نمایش در میاید. این آخرین نمایش این فیلم در وین خواهد بود





Freunde iranischer Filme wissen inzwischen,daß seit über einem Jahr”Das Iranische Wien” in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria und unterstützt von der Kulturabteilung des BMEIA jeden Monat im Metro Kino an 2 Abenden Interessante iranische Filme zeigt. Die Filme sind in der Originalsprache Persisch mit englischen Untertiteln präsentiert. Unsere Filme in März 2011sind:

CONSULTING GOD & MY CITY, PIZZA an einem Abend (Sonntag 27.3.2011 , 17 h Metro Kino)

Freunde iranischer Filme wissen inzwischen,daß seit über einem Jahr”Das Iranische Wien” in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria und unterstützt von der Kulturabteilung des BMEIA jeden Monat im Metro Kino an 2 Abenden Interessante iranische Filme zeigt. Die Filme sind in der Originalsprache Persisch mit englischen Untertiteln präsentiert. Unsere Filme in März 2011sind:

CONSULTING GOD & MY CITY, PIZZA an einem Abend (Sonntag 27.3.2011 , 17 h Metro Kino)

Einer shiitisch-islamischen Tradition zur Folge, wenden sich Gläubige vor wichtigen Entscheidungen, und wenn sie nicht weiter wissen, an Geistliche und bitten um ein Orakel. CONSULTING GOD (OT: TALAB-E KHEIR REGIE & BUCH Mohammad Sadegh Jafari) zeigt sensibel und mit einem Augenzwinkern, wie die Hoffnungen der Menschen in einer traditionellen und mit Aberglauben behafteten Gesellschaft im Laufe der Zeit Auswüchse treibt und zugleich die Machtposition des Klerus stärkt.

Auf seinen Film MY CITY, PIZZA(OT:Shahre-Man Pizza, Regisseur Ala Mohseni) angesprochen, meinte der Autor: »Das hier ist ›meine Stadt Teheran. Nicht etwa Rom, Neapel oder Chicago, wo es selbstverständlich viele Pizzalokale gibt. Ich wollte herausfinden, was die Iraner so sehr an Pizza lieben und habe mich in der Stadt herumgeschaut, mit vielen Menschen gesprochen.« – Die Antworten fielen oft überraschend und lustig aus. Die vielfältige Sinnlichkeit der Megalopolis Teheran wird in den Bildern des Filmes festgehalten.

THE RED CARD

RED CARD behandelt einen komplexen und kontroversiellen Kriminalfall der iranischen Justiz der letzten Jahre. Die Protagonistin Shahla Jahed, deren Urteil „Tod durch Erhängen“ erste kürzlich vollstreckt wurde, wird des brutalen Mordes an der Ehefrau eines berühmten Fußballspielers beschuldigt, mit dem sie als nebenbuhlerin des Opfers jahrelang ein Verhältnis hatte. Dem Skandal folgen neun Jahre Haft und viele Gerichtsverhandlungen. Ein anzuzweifelndes Geständnis wird einmal von Shahla Jahed abgelegt, dann zurückgenommen. Eine emotionalisierte Familiensituation und 2 Kinder die das Opfer zurückgelassen hat geben die traurige Umrahmung der erregten Szenen. Letzten Endes lassen sich die tatsächlichen Umstände der Tragödie nicht ganz aufklären. Nicht zuletzt auch wegen dem hohen Bekanntheit-/Beliebtheitssgrads des Komplizen(Täters?) dem Fussballers Mohammdkhani.

Die Regisseurin Mahnaz Afzali,keineswegs überzeugt von der Schuld von Shahla Jahed, begleitet sie über die Jahre von Haft und Verhandlungen. Sie versucht,in dem sie die offennen Fragen thematisiert, dazu beizutragen das der fall besser aufgeklärt wird und Shahla vielleicht freigesprochen wird. Gerichtsverhandlungen und persönliche Ebenen der grossen Liebe Shahla’s für den Fussballer werden von ihr genau dokumentiert. Im Dezember 2010 wird das Urteil an der Protagonistin, Shahla Jahed, nach 9 Jahren Haft und langwierigen Prozessen, vollstreckt.

www.dasiranischewien.org

From No. 37 - از خانه شماره ۳۷

From-No-371

Filmhaus Kino, Spittelberggasse 3, 1070 Wien

CINEPERSICUS
Farhad Varahram präsentiert

Ein Film Über Sadegh Hedayat
فیلمی در باره صادق هدایت
...بزرگترین نویسنده معاصر ایران

Ein Film von:
Sam Kalantari
Mohsen Shahrnazdar

Iran 2011
Dokumentation
Farbe
68min.
OmeU


Director & Writers: Sam Kalantari and Mohsen Shahrnazdar
Cameraman: Farshad Bashirzadeh
Editor: Sam Kalantari and Mohsen Shahrnazdar
Music: Iman Vaziri
Sound & Mix: Erfan Yazdi
Sound Recorder: Mehran Malakouti
Executive Producer: Shadmehr Rastin
Producers: Shadmehr Rastin, Sam Kalantari and Mohsen Shahrnazdar


SYNOPSIS:
Fifty years has passed since the death of Sadegh Hedayat, the famous Iranian author and first novelist. During these years numerous questions have been raised regarding his life and characteristics which distinguish him from others and gives him a unique place among Iranian and worldwide novel literature which have remained unanswered. His works have been translated into many languages and “The Blind Owl” is considered among the 10 most important world surrealist literature works. In the end Hedayat’s suicide in Paris made his life ambiguous and added to the questions of several generations regarding his life. But beyond these informative sentences, the importance of Hedayat is in his constant presence in the contemporary history of Iran as “Hedayat’s legend”.
This film has a profound and compelling look at his life from his childhood in Iran, his life in France until his suicide in Paris in the form of dialogues by presenting documents and photos. Even if you do not know Hedayat and are not interested in Iran’s literature, his Kafka-like characteristic in the film will absorb you for 68 minutes.
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