Letztes Jahr feierte die Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen ihr 60-jähriges Jubiläum. Doch nach wie vor finden tagtäglich auf der ganzen Welt Menschenrechtsverletzungen statt.
In vielen Staaten der Erde werden Rechte zum Schutze des Menschen immer noch mit Füßen getreten.
Eine Auseinandersetzung aus filmischer Sicht mit diesem wichtigen und aktuellen Thema bietet das internationale Menschenrechtsfilmfestival this human world.
Das Menschenrechtsfilmfestival this human world wird dieses Jahr von 3. - 13. Dezember zum zweiten Mal in Wien stattfinden. Über 130 Dokumentar-, Experimental- und Spielfilme, darunter über 70 Österreich-Premieren werden an den 10 Festivaltagen in drei Kinos zu sehen sein.
Das Festival gliedert sich in 5 Programmsektionen: Länder im Fokus (Iran und Burma), thw lokal (Menschenrechtslage in Österreich und seine Nachbarländern), von Minderheiten und Mehrheiten (zur Situation von Homosexuellen), physis / psyche / systeme (weibliche Genitalverstümmelung) und Der kritische Blick (herausragende aktuelle internationale Produktionen zum Thema Menschenrechte). Der thw-Schwerpunkt 2009 widmet sich dem Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs: 1989 - 2009 Alles bleibt anders.
Über das Filmische hinaus wird es zahlreiche Podiumsdiskussionen geben, die sich u.a. der Lage binationaler Ehen in Österreich, dem Kampf gegen Genitalverstümmelung, der Situation im Iran und in Burma, der Festung Europa und der politischen Lage in China widmen. - Als Gäste freuen wir uns u.a. auf Rebiya Kadeer, Sprachrohr der uigurischen Minderheit in China, Danny Chanoch, Überlebender des nationalsozialistischen Vernichtungswahn und Protagonist des Films PIZZA IN AUSCHWITZ und Palden Gyatso, den tibetischen Mönch und Aktivisten.
Ein breites Rahmenprogramm mit einer Ausstellung im Schikaneder, täglichem DJ-Line-Up und verschiedenen Partys in div. Locations begleiten das Filmfestival.
"Little Alien" Film, Podiumsdiskussion
Im Anschluss SoulSugar feat.
BIG JOHN live
& Rodney Hunter (g-stone)
vs. Dj Bunani on the decks
***KURZINHALT***
Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten ? in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben.
Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern.
***POLITISCHE DISKUSSIONEN***
Begleitend zum Kinostart finden in mehreren Städten Podiumsdiskussionen statt.
Wir möchten damit die Hintergründe zu little alien ebenso diskutieren wie die immer strenger werdende Asylgesetzgebung, die Unterbringungspraxis und generell die Situation von MigrantInnen und Flüchtlingen in Österreich und der Europäischen Union. Die Diskussionen finden jeweils nach dem Film statt.
Das Bündnis bittet kluge Frauen & Männer zum Gespräch, um mit ihnen über Strategien gegen Rechts zu plaudern:
BackTalk – Strategien gegen Rechts :: 6
Hikmet Kayahan im Gespräch mit der
Philosophin und Publizistin
ISOLDE CHARIM
über die Ursachen des "Rechtsrucks" und Möglichkeiten dagegen zu steuern.
Isolde Charim lehrt an der philosophischen Fakultät der Universität Wien und arbeitet als freie Publizistin.
Ihr Schwerpunkt ist politische Philosophie. Sie arbeitet als freie Publizistin und ist Publizistikpreisträgerin der Stadt Wien (2006). Sie hat zahlreiche Aufsätze verfasst, jüngst erschienen: „Der demokratische Glauben“, in: Franz Vranitzky (Hg.), Zeichen der Zeit II, Wien 2008.
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BackTalk ist eine Gesprächsreihe vom „Bündnis gegen den Rechtsruck“ (http://dasbuendnis.twoday.net), einer offenen Plattform für Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und Verrohung in Politik und Gesellschaft immer mehr um sich greifen und zur ökonomischen Notwendigkeit erklärt werden.
MigrantInnenkino mit Untertitel (MikimU) | Vom 13. bis 15. November 2009 im Schikanederkino!
Wann haben Sie das letzte Mal den Blickwinkel gewechselt? Lange her, oder? Dann ist es an der Zeit, sich beim Festival „Blick.wechsel“ diesem Ereignis hinzugeben.
eine Veranstaltung von Alev Korun- Grüne Bildungswerkstatt und Kulturhafen Wien
The Promise of Loss. A Contemporary Index of Iran
Kuratiert von Shaheen Merali
Eröffnung: Freitag, 09. Oktober 2009, 17 Uhr in der BrotKunsthalle
Absberggasse 35, 1100 Wien
Die Ausstellung dauert bis 30. November 2009.
Mit der Ausstellung The Promise of Loss. A Contemporary Index of Iran – kuratiert von Shaheen Merali – eröffnet die neue Galerie Hilger BrotKunsthalle in den historischen Räumlichkeiten der ehemaligen Ankerbrotfabrik. Präsentiert werden neue Arbeiten junger iranischer Künstler, die einen Einblick in die aktuelle Kunst – und Kulturlandschaft dieses derzeit in den Medien so präsenten Landes geben. Vertreten sind sowohl Künstler, die bereits international etabliert sind, als auch aufstrebende neue Talente, die erstmals in Österreich zu sehen sind.
Curated by Shaheen Merali
Samira Abbassy, Iman Afsarian, Asgar/Gabriel, Masoumeh Bakhtiyari, Shahram Entekhabi, Parastou Forouhar, Shadi Ghadirian, Babak Golkar, Peyman Hooshmandzadeh, Abbas Kowsari, Mandana Moghaddam, Amin Nourani, Leila Pazooki, Sara Rahbar, Neda Razavipour, Behrang Samadzadegan, Rozita Sharafjahan, Jinoos Taghizadeh
BackTalk ist eine Gesprächsreihe vom „Bündnis gegen den Rechtsruck“ (https://dasbuendnis.twoday.net), einer offenen Plattform für Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und Verrohung in Politik und Gesellschaft immer mehr um sich greifen und zur ökonomischen Notwendigkeit erklärt werden.
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BITTE NUR BESTÄTIGEN, WENN DU WIRKLICH KOMMEN KANNST/WILLST !! SCHLUSS MIT DER UNSITTE ALLES AUTOMATISCH ZU BESTÄTIGEN !!
Auf der Suche nach gemeinsamen Wurzeln von Morgenland und Abendland bereiste der Dornbirner Spielbodenchor im Herbst 2008 die westliche Türkei. Seine Reise führt den Chor durch das rote Tal in Kappadokien, vorbei an den Hängen der weißen, versintherten Terrassen von Pammukale, über die antike Ruinenstadt Ephesos nach Istanbul. Dort werden die Chormitglieder jedoch von der Gegenwart eingeholt und ihre Odyssee kommt zu einem überraschenden Ende.
Die Filmemacher Stefan Bohun und Julian Wiehl begleiteten den Spielbodenchor auf dieser spannenden Gesangsreise. Mit einer guten Portion Humor zeigen die beiden die Annäherung des Chores an eine Kultur welche den Meisten trotz bisheriger Integrationsarbeit sehr fremd geblieben ist.
MEHRSPRACHIGER REDEWETTBEWERB "SAG'S MULTI!"
“Nehmen wir einmal an ich wüsste wer ich bin...”
(Semier Insayif)
Der vom Verein Wirtschaft für Integration (VWFI) und EDUCULT – Denken und Handeln im Kulturbereich organisierte mehrsprachige Redewettbewerb „Sag´s multi!“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus ganz Wien ab der 7. Schulstufe. Dieses Projekt wird von UNIQA finanziert und findet in Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat statt.
Die Besonderheit: am Wettbewerb „Sag´s multi!“ können nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist.
Mit ihrem Forschungsprojekt „Gehörlose ÖsterreicherInnen im Nationalsozialismus“ (http://www.univie.ac.at/gehoerlos-im-ns) hat sich Verena Krausneker nicht nur intensiv mit Geschichte auseinander gesetzt, sondern auch mit der Frage beschäftigt, wie heute gehörlose Jugendliche vor dem rechten Rand bewahrt werden können. Dies führt unweigerlich zur der Frage, welche „Sprache“ zu finden und wie einzusetzen ist, um an Jugendliche heran zu kommen, um Inhalte so zu transportieren, dass sie auch tatsächlich ankommen.
BackTalk nähert sich nach der Vorführung eines Kurzfilms (in Österreichischer Gebärdensprache mit deutschen UT) der Frage, ob und wie Sprache eingesetzt werden kann/muss, um gerade Jugendliche zu erreichen. Anhand des Beispiels einer Sprache, die nicht der "Norm" entspricht, von vielen nicht mal als eigene Sprache wahrgenommen wird, wollen wir ergründen, welche sprachlichen Strategien gegen den Rechtsruck entwickelt werden können und müssen.
Diese Veranstaltung wird durch Patricia Brueck live in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.
Dr.phil. Verena Krausneker ist Sprachwissenschafterin an der Universität Wien; Mitbegründerin der Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus; langjährige Herausgeberin des Rassismus Report Österreich.
BackTalk ist eine Gesprächsreihe vom „Bündnis gegen den Rechtsruck“ (https://dasbuendnis.twoday.net), einer offenen Plattform für Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und Verrohung in Politik und Gesellschaft immer mehr um sich greifen und zur ökonomischen Notwendigkeit erklärt werden.
Datum: Montag, 26. Oktober 2009
Zeit: 20:00
Ort: Theater des Augenblicks
18., Edelhofgasse 10
E-Mail: office@daskunst.at
"Ein preisgekrönter Film. Ein junges Ensemble muss den Vergleich nicht scheuen." (Kurier, 17.01.07)
"Absurdität dieses Krieges, den das Schauspiel gekonnt auf die Schippe nimmt" (Standard, 07.11.07)
"And the winner is... deftiges, naturalistisches Theater" (Kronen Zeitung, 21.05.07)
"Wiener Gruppe punktet mit einem leidenschaftlichen Anti-Kriegsstück" (Kronen Zeitung)
Basierend auf einem Film von Danis Tanovic, der es schafft, die Absurdität von Krieg auf den Punkt zu bringen.
Unparteiisch und schonungslos werden alle Beteiligten gleichermaßen kritisiert. Ein Stück über die Absurdität des Krieges: Serben und Bosnier kämpfen um ein Stück Land. Die UNO versucht hilflos einzugreifen - oder doch nicht.
Der Grund des Krieges ist auf ein Kinderspiel reduziert:
Die Anderen sin böse und ihr habt damit angefangen!
SPECTRUM AWARD 2007
Weitere Termine:
27.10.09 - 20:00
28.10.09 - 20:00
Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben.
Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern.
Der türkisch-österreichische Designer und Maler Emre Tamer sucht nach Antworten. Der gebürtige Steirer hat an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Meisterklasse für Malerei und für Modedesign studiert.
WIEN. Was ist Mode? Was ist Kunst? Ist Mode Kunst? Ist Malerei altmodisch? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Werke des jungen Modedesigners und Malers Emre Tamer. Er ist in Bruck an der Mur geboren und in der Türkei aufgewachsen, bis er wegen des Studiums nach Wien kam – und gilt als ein Künstler dieser Genres mit großer Zukunft.