Orient & Occident: In einem neuen, großen Naschmarkt-Stand kochen türkische Hausfrauen
Ein neuer Gastrostand am Naschmarkt, ja derfen's denn des? Vergangene Woche gingen die Wogen hoch, weil mit dem "Orient & Occident" ein neues Lokal eröffnete - wo doch die Vielfalt der Standln gegen die Gastro-Übermacht geschützt werden müsse, weshalb eigentlich ein Lokal-Stopp am Markt gelte. Nur eine Frage: welche Vielfalt? Abseits des Bauernmarkts herrscht an der Wienzeile eine verblüffende Gleichschaltung des Angebots. Zur Zeit scheint etwa Knabbergebäck in Grün (Wasabi) gleich tonnenweise losgeschlagen werden zu müssen - kaum ein Stand, der die künstlich aromatisierten Glutamat-Nuggets nicht im Angebot hätte.
Keine Profiköche
Schon klar: Auch die gastronomischen Optionen am Markt sind meist kein Ausbund an Originalität - gerade die neuen Standln versprechen aber, sich einigermaßen von der Beliebigkeit des Angebots abzugrenzen. Mitte August wird Haya Molcho ihre fantasievolle mittelöstliche Küche am Naschmarkt präsentieren. Und im luftigen Großstandl "Orient & Occident" von "Do-An"-Betreiber Ibo Kilicdagi und Standler-Obmann Akan Keskin stehen seit vergangener Woche keine Profiköche, sondern türkische Hausfrauen in der offenen Küche, um neben allerlei Frühstück auch durchaus eigenständige Rezepturen einzubringen.
Börek mit Rahmgemüsefüllung etwa mag mäßig spannend klingen, geschmacklich aber stellt der außen knusprige, innen mollige, kaum fette und wirklich köstliche Orient-Strudel locker in den Schatten, was unter gleichem Namen sonst am Markt verkauft wird. Auch Kartoffelsalat mit Mais, Erbsen, rotem Zwiebel, Petersil und Zitronendressing gelingt sehr gut, die vegetarischen Sarma mit dickem Dilljoghurt sind überhaupt eine Wohltat. Warum Salat mit Hühnerstreifen in Do-An-Spinoffs immer noch Pflicht ist - ein Rätsel. Zu trinken gibt's köstlichen Granatapfelsaft, Zitronen-Ingwerwasser, Tee mit Kardamom, Schremser Bier und einen der besten Espressi der Stadt: Caffé del Doge aus Venedig. (Severin Corti/Der Standard/rondo/13/07/2007)
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Orient & Occident
Naschmarkt 671
1040 Wien
Mo-Sa 7-23 Uhr
VS € 2,20-4,20 HS € 5,50-9,50
snail_in_motion - 2007/07/13 20:04
snail_in_motion - 2007/07/12 09:02
forward - 2007/07/09 13:20
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"Freundliche Beziehungen zum Iran" sollen nicht gefährdet werden - Zeichentrickfilm bekam in Cannes einen Spezialpreis der Jury

Bangkok - Thailand hat auf iranischen Druck hin einen Film aus dem Programm eines geplanten Filmfestivals genommen. Es geht um den Film "Persepolis" über die Erfahrungen eines neunjährigen Mädchen während der islamischen Revolution 1979 im Iran. "Wir müssen freundliche Beziehungen zum Iran beibehalten", sagte der Direktor der Tourismusbehörde, Chattan Kunjara Na Ayudhya, am Mittwoch in Bangkok. "Aber es ist schade, das ist nämlich ein guter Film."
Der Zeichentrickfilm hatte unlängst beim Filmfestival in Cannes einen Spezialpreis der Jury erhalten. Er basiert auf Büchern der Exil-Iranerin Marjane Satrapi, die ihre eigene Kindheit und Jugend im Iran nach der Revolution verbrachte. Der Iran hatte auch schon in Cannes gegen den Streifen protestiert. Der Film porträtiere ein negatives Image des Landes, heißt es zur Begründung. Das Filmfestival in Bangkok läuft vom 19. bis 29. Juli. (APA/dpa)
Quelle: derstandard.at, 6. Juli 2007, 11:22
snail_in_motion - 2007/07/07 09:54
Bei Österreichs Jugendlichen feiern konservative Familienwerte eine Renaissance - Selbstverwirklichung steht neben sozialer Verantwortung
derstandard.at Artikel
snail_in_motion - 2007/07/07 09:51
Gesellschaft für bedrohte Völker: Keine Begründung für Verhaftung angegeben - ai befürchtet Folter
derstandard.at Artikel
snail_in_motion - 2007/07/07 09:15
Claus Peymann und sein Berliner Ensemble planen die neächste Saison: Teheran besuchen, "bevor es zerbombt ist"
derstandard.at ARTIKEL
snail_in_motion - 2007/07/05 15:59
Fr. Tohidi im derstandard.at Interview
Tausende Iranerinnen klären ihre Landsfrauen über ihre Rechte auf und rufen Irans größte Frauenbewegung ins Leben - Frauenaktivistin Tohidi im derStandard.at-Interview

snail_in_motion - 2007/07/03 17:36
Einladung_KulTOUR (pdf, 310 KB)
Abendfolder-kulTOUR-iran-2007 (pdf, 115 KB)
Verein Safran:
"KulTOUR Iran-Österreich" Juni 2007
1.Veranstaltung der "KulTOUR"-Reihe
unter dem Titel:
"Die zwei Gesichter des Irans"
WANN: 30.Juni 2007 , 18:30 h
Galerie Kandinsky, 7., Lerchenfelderstr.13/Durchhof
unsere nächste Veranstaltung findet am 30.6.07 im Rahmen unserer "KulTOUR"-Reihe statt und steht unter dem Motto "die zwei Gesichter des Irans". Es wird der Facettenreichtum, die Vielfalt und die Kultur des Landes vorgestellt. Man soll einen kulinarischen, kulturellen und gesellschaftlichen Einblick bekommen. Man bekommt die Möglichkeit auch Iran und dessen Kultur unverfälscht kennen zu lernen. Impulse über Möglichkeiten bei Reisen bis hin zum Sport und kulturelle Einblicke.
Die Veranstaltung ist mit einer
Fashionshow (Motto "veränderte Sichtweisen"),
Visuals (Fotos und Filme),
Bücher und einer
Live-Band untermalt!!
Sie bietet jedem etwas! Komm und lass dich für ein paar Stunden verzaubern!
Für Nähere Informationen zur "KulTOUR"- Reihe einfach ein Mail an
office@vereinsafran.at
www.vereinsafran.at
Diese Veranstaltung wir durch die Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert und mit der freundlichen Unterstützung von Samsung.
snail_in_motion - 2007/06/26 17:33
Marwan Abado - Oud/Gesang
Marios Anastassiou - Busuki/Gesang
Alp Bora - Gitarre/Gesang
Ein Palästinenser aus dem Libanon, ein Grieche und ein Türke alle
drei Fixsterne am weltmusikalischen Firmaments Wiens bringen mit ihren Saiteninstrumenten - Busuki, Gitarre und Oud, mediterrane Weltmusik vom Feinsten zum Klingen.
Klassischer griechischer Rembetiko, anatolisches Liedgut und auf der arabischen Tradition des Taq Sim basierende
orientalische Chansons entführen in die Welt des Östlichen Mittelmeerraums, vermitteln mediterranes Lebensgefühl und Flair.
Marwan Abado, Marios Anastassiou und Alp Bora sind Botschafter ihrer jeweiligen Musiktraditionen und bringen das Rauschen des Mittelmeers in unsere Nähe!
Marwan Abado: Palästinenser aus Ottakring lebt seit 1985 in Wien
und ist einer der namhaftesten Vertreter arabischer Musik in
Österreich, vom Musikmagazin concerto zum besten Musiker des Jahres 2005 gewählt.
Marios Anastassiou: stammt aus Griechenland. Gemeinsam mit seiner Frau Julie bringt er in zahlreichen Konzerten griechische Musik und Lebensfreude nach Österreich.
Alp Bora: stammt aus Ankara, Türkei und lebt seit 1998 in Wien. Er ist Gitarrist und Leadsänger der Band Nim Sofyan, ausgezeichnet mit dem world-music Preis 2004.
Do., 28. Juni 2007 - 19:30 Uhr
THEATER AM SPITTELBERG
1070, Spittelberggasse 10
Tel.: 01 / 526 13 85
snail_in_motion - 2007/06/25 19:56
Ein Abend mit der palästinensischen Jugendtanzgruppe
und informativen Beiträgen über Palästina
WO : Bierstindl- Innsbruck
WANN: Montag, 2. Juli 2007, 19.00 Uhr
Die Jugendtanzgruppe aus dem Flüchtlingscamp Askar bei Nablus kommt ein zweites Mal nach Tirol. Mit ihren Tänzen zeigen sie uns ein Stück ihrer Kultur und treten als authentische Berichterstatter ihrer Lebenssituation auf.
Programm: Tänze der Jugendgruppe
- Palästina und seine Menschen kennen lernen
- Überblick zur aktuellen Situation von Dr. Adel El Sayed, Politologe
- Menschen in Palästina von Ghalia Jaber , Studentin
- Reisen und Arbeiten in besetztem Gebiet von Judith Welz Studentin
Anschließend sind alle eingeladen, Kostproben der
palästinensischen Küche zu genießen.
Moderation: Wilfried Hanser-Mantl
Eintritt: € 3 / 6 / 9 je nach Selbsteinstufung
snail_in_motion - 2007/06/24 17:28
EinladungMA17 (pdf, 495 KB)
Eine
Diskussionsveranstaltungzum Thema
Chancen(los) am Arbeitsmarkt
über Qualifizierung, Bildung, Potentiale von MigrantInnen
Fr. 22 Juni
18h
16 Wien, Brunnenpassage, Yppenplatz
WEITERE
INFOS im ANHANG !!!
Mag. Moujan Wittmann-Roumi Rassouli
Magistratsabteilung der Stadt Wien
MA17
Integrations- und Diversitätsangelegenheiten
Thaliastrasse 102-104/1/3
1160 Wien
Tel: 4000-16923
wit@m17.magwien.gv.at
snail_in_motion - 2007/06/19 19:03
Anläslich des
WELTFLÜCHTLINGSTAGS
Flyer_Weltfluechtlingstag07 (pdf, 177 KB)
eine Veranstaltung vom
Wiener Roten Kreuz
EXILE FAMILY MOVIE
von Arash
Mi, 20. Juni 2007
18h
Votiv Kino
Programm
- Filmvorführung
- anschliessend Diskussion mit Regisseur Arash
beim orientalischen Buffet im Gymnasium Wasagasse 10, 1090 Wien
Votiv Kino- Filmvorführung 5 Euro
Details siehe PDF Anhang
snail_in_motion - 2007/06/17 16:41
Zeit: 14.06.2007, 19:00 Uhr
Ort: Museumsquaritier, Podium - Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Grüne Wien und Grüne Bildungswerkstatt Minderheiten laden zur Diskussionsveranstaltung
"ISLAMOPHOBIE ALS NEUER RASSISMUS? - "Krieg gegen Terror"? Erstarkender Antisemitismus? 11. September und sein Erbe
Es diskutieren:
Liz Fekete, Deputy Director of the Institute of Race Relations, UK
Alexander Flores (angefragt), Professor für Wirtschaftsarabistik, Hochschule Bremen, Deutschland
Alev Korun, Menschenrechtssprecherin der Grünen Wien
Moderation: Sabine Strasser, Institut für Ethnologie, Kultur- und
Sozialanthropologie, Universität Wien
Im Anschluss an die Diskussion laden wir zu Getränken und informellen Gesprächen.
Um Anmeldung wird gebeten bei: karin.binder@gruene.a
snail_in_motion - 2007/06/13 22:46
hallo liebe leute,
sind heute beim tv- zapping auf folgende sendung auf zdf-doku gestossen:
lg, s.
Im Bann der grünen Götter
Die Ärzte der Kalifen
"Das Studium der Medizin fiel mir sehr leicht, ich beendete es im Alter von 16 Jahren. Schon bald darauf war ich so anerkannt, dass zahlreiche berühmte Ärzte mich aufsuchten, um meinen Rat zu hören."
Die Worte des persischen Arztphilosophen Avicenna (973 - 1037) klingen wie Donnerhall, sein legendäres Hauptwerk, der umfangreiche "Kanon der Medizin" erhebt unverblümt den Anspruch, das gesamte medizinische Wissen des Hohen Mittelalters zusammenzufassen. Doch sind die Kenntnisse des großen Arztes, dem die Fürsten und Kalifen der ersten Jahrtausendwende vertrauten, für uns noch aktuell? Welche der von ihm gepriesenen Arzneipflanzen halten der Prüfung durch die moderne Wissenschaft stand? Der Würzburger Medizinhistoriker Johannes Mayer folgt Avicennas Spuren, besucht die Schauplätze seines Wirkens in Persien, dem heutigen Iran. Mayer geht es dabei um handfesten medizinischen Nutzen: Seit rund 20 Jahren durchforstet der Wissenschaftler uralte Handschriften nach vergessenem, verloren gegangenem Heilwissen. Die Rezepte der großen Ärzte der Weltgeschichte, davon ist er überzeugt, helfen heute ebenso gut wie vor tausend Jahren, als die Menschen der Natur und ihren Geheimnissen noch näher waren. Hunderte von wertvollen Dokumenten hat Mayer bereits entdeckt, teils kaum leserliche Pergamente, teils prachtvolle Handschriften in vielen unterschiedlichen Sprachen. Doch die Jagd nach Avicennas Geheimwissen stellt den Würzburger vor eine besondere Herausforderung: Zwar wurde das Hauptwerk des "Fürsten der Ärzte" schon im 12. Jahrhundert ins Lateinische übertragen, doch die Übersetzung enthält zahlreiche Rätsel, unerklärliche Widersprüche und offenkundige Fehler. Wie viel unschätzbares Heilwissen ging verloren, als die Mönche des Mittelalters in ihren düsteren Schreibstuben den arabischen Ursprungstext zu entziffern versuchten? Eine spannende Recherche, ein Wissenschaftskrimi, der Johannes Mayer aus dem Sicherheitstrakt der größten Klosterbibliothek der Welt in Österreich bis ins iranische Hochgebirge führt, zu den einstigen Wirkungsstätten Avicennas, an denen noch heute jene seltenen Arzneipflanzen wachsen, die im "Kanon der Medizin" beschrieben sind. Unter Anleitung einiger der letzten Nomaden, denen die Kräuterkunde ihrer Ahnen noch mündlich überliefert ist, macht Johannes Mayer erstaunliche Funde, die nach seiner Rückkehr in die Heimat, bei der pharmakologischen Untersuchung im Labor, zu verblüffenden Ergebnissen führen?
snail_in_motion - 2007/06/13 22:30
Die Asadis
Liebe, Tod und Politik in Teheran. Jede Woche eine neue Episode
Von Ulrich Ladurner
Ein Streifen Grün, ein paar Bäume, eine Straße und Häuser im Rechteck. Das ist der Asadi Platz im Süden Teherans. In der Megacity gibt es Dutzende Plätze wie diesen. Er ist nichts Besonderes. Und doch ist er einmalig, so einmalig wie seine Bewohner: die unberechenbaren Asadis.
www.zeit.de/asadis


Auch als Roman erhältlich!!!
snail_in_motion - 2007/06/12 12:16
von Reza Haidari Kahkesh und Gunther Weipert
im regura Verlag erschienen
www.theofel.de zum buch
snail_in_motion - 2007/06/12 12:10
PersischeB_cher-1- (pdf, 204 KB)
15.06.2007 um 19:00 Uhr:
Gorji Marzban: Realisierung eines Traums.
Zur Entstehung einer persischen Büchersammlung in der Hauptbücherei Wien
Mohammad Dehghani: Kurze Einführung in die persische Gegenwartsliteratur.
Vida Mashayekhi-Tabrizy liest aus Azar und Amdjadieh
Hamid Sadr liest aus Der Gedächtnissekretär
Der Initiative von Gorji Marzban ist es zu verdanken, daß die Hauptbücherei nunmehr über die 100 wichtigsten Werke der persischen Literatur des 20. Jahrhunderts verfügt. Wir feiern eine Schenkung, die einer kulturellen Großtat gleichkommt: die meisten dieser Bücher sind in Österreich nicht erhältlich und somit bisher für die große persische Gemeinde in Wien nicht zugänglich gewesen. Aus diesem Anlaß lesen Vida Mashayekhi-Tabrizy und der in Wien lebende Hamid Sadr aus ihren neuesten Werken.
Ort: 1070, Urban-Loritz-Platz 2a
Veranstalter: Hauptbücherei am Gürtel
snail_in_motion - 2007/06/06 10:57