"Verein SAFRAN" übernimmt die "Plattform der zweiten Generation Iran- Österreich" :D

Wir, die Plattform der zweiten Generation Iran- Österreich, dürfen Euch erfreut mitteilen, dass wir uns nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit, mit dem Verein SAFRAN zusammenschliessen.

Der Name, die Form und die Qualität des Weblogs werden weiterhin beibehalten.

Bezüglich neuer Entwicklungen werden wir Euch informieren.

Mit besten Grüssen
Plattform der zweiten Generation Iran- Österreich
auch die "2gs"




einige persönliche Worte:

Ich, snail in motion , betreue das Weblog schon seit ca. 1 1/2 Jahren, habe viele Berträge ins Blog gestellt und die Plattform der zweiten Generation ehrenamtlich mit vielen KollegInnen gemeinsam aufgebaut.

Zwei Jahre lang trafen wir uns monatlich in einer beschaulichen Runde, diskutierten zu verschiedenen Themen, luden ExpertInnen ein und organisierten Filmabende.
Nach vielen erfolgreichen und einigen nicht erfolgreichen Treffen beschlossen wir bei unserem letzen Zusammenkommen, am 10.01. 07 im Cafe Berfin, auf die Treffen zu verzichten.

Da wir das Aufgebaute jedoch nicht aufgeben wollten, setzten wir unsere Arbeit durch das Medium dieses WEBLOGS fort.

Im November 2006 starteten wir (Plattform 2g u. Radio SJ) das Pilotprojekt " Halgheje Dovom". Wegen dem positiven Feedback, wollten wir etwas Nachhaltiges schaffen.

Im Februar 2007 initierten meine Kolleginnen Moluk H. (Plattform 2g), Hengameh R. (Radio Sedaje Javanan) und ich daraufhin den Verein SAFRAN.

Nach einem Jahr in der wiener MigrantInnen- Vereinslandschaft arbeitet der Verein SAFRAN erfolgreich an diveresen Projekten und versucht seine Ziele zu verwirklichen.

Der Zusammenschluss bringt eine enorme Erleichterung für mich mit sich, da ich nun diese Arbeiten, die ich aus Leidenschaft tätige, vereinen kann.

Somit habe ich Euch nicht nur einen kurzen Abriss über diese 2 Institutionen geliefert, sondern Euch auch einen Einblick in einen Teil meines Lebens gewährt. ;)

Ich danke der Plattform 2g vor allem dafür, dass sie mir geholfen hat mich weiterzuentwickeln, neuen Menschen zu begegnen und für mich am Wichtigsten: neue Freundschaften zu schliessen.

Hoffe Euer Interesse geweckt zu haben. ... Verein SAFRAN bietet Euch eine Plattform aktiver zu werden. ;)

Mit lieben Grüssen
S.

DIE SOUVENIRS DES HERRN X , von Arash T. Riahi, am So, 16.03.08 im Kino mit anschliessender Diskussion

Liebe Freunde und Kollegen,

Für alle die es vielleicht interessiert gibt es am Sonntag um 12:00 die seltene Möglichkeit meinen ersten Film "Die Souvenirs des Herrn X" nochmals im Kino zu sehen. Nach der Vorstellung gibt es eine Publikumsdiskussion mit einigen Protagonisten und mir. Freue mich wenn jemand vorbeischaut.

Sonntag 16.3.: Admiral Kino 12:00
Burggasse 119, 1070 Wien
Ticket Line: 01/523 37 59

Web: www.admiralkino.at

mr_x_poster

Gewinner des Silver Plaque Award beim 40. Chicago Filmfestival .

DIE SOUVENIRS DES HERRN X ist eine lustvolle filmische Reise in die
wunderbar-obsessive Welt des Amateurfilms, eine Hommage an Amateurfilmer,
ihren Traum vom großen Kino und an all jene, die am Wunsch festhalten, im
Unspektakulären des Alltäglichen das Besondere zu finden.
Eine Subkultur mit ihren eigenen Regeln, Wettbewerben und einer großen Liebe
zum bewegten Bild. DIE SOUVENIRS DES HERRN X war das Kinodokumentarfilmdebüt
von Arash T. Riahi ("Exile Family Movie")


Mehr Infos, Kritiken und Trailer auf www.HerrX.com

Grüße
Arash

Shoma Irani hastid? – Teil II

Für die Weiterführung unseres erfolgreichen Projektes zu "IranerInnen in Wien" suche ich noch ein paar wenige InterviewpartnerInnen.

• Kommen Sie aus dem Iran und leben schon seit längerer Zeit in Wien?
• Kommen Ihre Eltern aus dem Iran?
• Sind Sie halbe Perserin/ halber Perser, weil nur ein Elternteil aus Iran kommt?
• Sind Sie kein Perser/ keine Perserin, aber doch irgendwie IranerIn?

Dann sind Sie für das Interview einmal prinzipiell geeignet! Ich suche IranerInnen, Austro-IranerInnen und ÖsterreicherInnen iranischer Abstammung, die bereit sind, etwas über ihr Leben in Österreich und ihre individuellen Beziehungen zum Iran zu erzählen:


Fühlen Sie sich als ÖsterreicherIn hier? Warum ja – warum nicht?
Was macht Ihre iranische/persische Seite aus? oder Warum gibt es so etwas gar nicht?
In welchen Situationen fühlen Sie sich besonders wohl in Wien und wann nicht?
Was schätzten Sie an der iranischen Kultur? Was mögen Sie gar nicht?
Welche Wendepunkte hinsichtlich Ihrer Einstellung zu Iran/Österreich hat es gegeben?
Fühlen Sie sich manchmal auf das 'Persische' reduziert? … solche und ähnliche Themen würde ich hier gerne mit Ihnen ansprechen.

20€/Interview auf Honorarnotenbasis
Interviewdauer cirka 2 Stunden


Das Interview wird mit einem Tonbandgerät aufgenommen weil es für mich wichtig ist, dass eine Transkription etwas später stattfinden kann. Die Interviews werden von mir voll anonymisiert! Des Weiteren werden alle Daten vertraulich behandelt und nur zu Analysezwecken verwendet. Einzelne Aussagen sollen dann in anonymisierter Form zur Illustration von Ergebnissen herangezogen werden. Natürlich erfolgt hier keinerlei Weitergabe der Daten an die Iranische Botschaft und ähnliche Organisationen! Damit habe ich nichts zu tun!!!

Interview Daten/Zeiten:
14.-25. April, jeweils 11-17 Uhr (inkl. Wochenende)
Sa. 26. April, 11-15 Uhr
So, 27. April 11-17 Uhr

Der Ort des Interviews ist frei wählbar, sollte jedoch so ruhig wie möglich sein, damit das Tonbandgerät nicht zu sehr irritiert wird. Ich kann auch zu Ihnen nach Hause kommen, sofern Sie nicht zu sehr am Stadtrand wohnen. Alternativer Treffpunkt wäre ansonsten das Institut für Iranistik, Prinz-Eugen-Straße 8-10 im 4ten Bezirk (D-Wagen Station befindet sich hier direkt vor der Tür). Ein Treffen bei mir im 20ten Bezirk (Wallensteinplatz) wäre auch möglich wobei hier mein Baby dann auch vor Ort wäre.

Bei Interesse schreiben Sie mir bitte an meine Email julia.czarnowski@oeaw.ac.at mit Betreff "IranerInnen in Wien". Bitte schreiben Sie kurz etwas zu Ihrer Person und teilen Sie mir Ihre Zeit- und Orts-Präferenzen mit. Ich werde mich dann ab Anfang April bei Ihnen melden.


merci

Mia Award 2008

Mit dem MiA-Award sollen bemerkenswerte Frauen mit Migrationshintergrund vor den Vorhang gebeten und für ihre Erfolge in und für Österreich ausgezeichnet werden.

www.mia-award.at

ORF Radio Wien Interview mit Beatrice Achaleke

Die Preisträgerinnen der MiA 2008 wurden am 7. März 2008 ausgezeichnet.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen.

Wirtschaft: Gabrielle COSTIGAN (Australien),
Head of Global Program Management/OMV
Wissenschaft & Forschung: DI Shams ASADI (Iran);
Raumplanerin (Stadtentwicklung und Planung)
Humanitäres & Gesellschaftliches Engagement:
Beatrice ACHALEKE (Kamerun),
»Schwarze Frauen Community«, Mitbegründerin von »AFRA«
Sport: Julia CHUKWUMA (Österreich/Nigeria),
Volleyballspielerin in der österr. Nationalmannschaft
Kunst & Kultur: a.o. Univ. Prof. Mag.Marialena FERNANDES (Indien),Pianistin und Klavierpädagogin

WF3J2822

Parable of the Garden

Medienkunst aus Iran & Zentralasien

INFOS: Parable of the Garden- NAFAS Kunstmagazin
20. Feb. - 30. März 2008, The College Art Gallery, Ewing, USA.

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Eine visuelle Sprache der Migration- MIGRANTAS

www.migrantas.org

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Das Kollektiv Migrantas arbeitet mit den Themen Migration, Identität und interkultureller Dialog. Seine Projekte bedienen sich der Werkzeuge der Sozialwissenschaften, der Kunst und des Designs, um die Lebensumstände der MigrantInnen zu reflektieren. Mobilität, Migration und Transkulturalität sind in unserer Welt keine Ausnahme, sondern sie werden zunehmend zur Regel. Trotzdem sind MigrantInnen und ihre Erfahrungen für den Rest der Gesellschaft oft unsichtbar. Im Stadtraum sichtbar zu machen, was diejenigen denken und fühlen, die ihr eigenes Land verlassen haben und nun in einem neuen Land leben, ist das Ziel von Migrantas. Die Mitglieder des Kollektivs sind selbst Migrantinnen in Berlin, sie konzipieren ihre Arbeit mit anderen MigrantInnen als horizontalen, nicht hierarchischen Dialog.

Zaman 8

"Afro-Persian Electro-Jazz Groove"

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Zaman 8 - Myspace

Armand Mirpour

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Armand Mirpour- Myspace

Reinhören!!

Hayraan

Persische Poesie mit Aserbaidschanischer Musik .

Hayrân is a selection of poems from Attâr, Maulânâ Jalâl al-Din Muhammad Balkhi (Rumi), Hâfiz, Tâhirih Qurratu'l-'Ayn and
Ohadi Marâgheh'i, recited in Farsi by Katayoun Goudarzi with music of Azerbaijan by Imamyar Hasanov.

cd


http://www.hayraan.com/

Iran - Die kleine Freiheit

Heute 12.03.08 auf ORF2 um 22.30 im Weltjournal:

IRAN: Die kleine Freiheit

Von den iranischen Wahlen am kommenden Freitag ist keine Öffnung zu erwarten - aber vor allem die Jugend versucht, dem Diktat der Mullahs zu entkommen und sich Freiräume zu schaffen. 3000 zumeist liberale von insgesamt 7200 Kandidaten wurden vom islamischen Wächterrat von den Wahllisten gestrichen: nur „untadelige Muslime“ dürfen die Geschicke des Landes lenken. Unterhalb der politischen Ebene, in der iranischen Gesellschaft aber brodelt es. Die Jugend lässt sich nicht länger in das enge Korsett der religiösen Vorschriften zwängen. Kleidung, Musik, Beziehungen zum anderen Geschlecht – alles wird von den Mullahs bis ins Detail geregelt. Die Weltjournal-Reportage zeigt, wie sich die Jugend dem entzieht. Wer es sich leisten kann, flüchtet auf die herrlichen Skipisten im Elborz-Gebirge, wo man sich jenseits der religiösen Regeln begegnet, und in Teheran trifft sich die Jugend zu verbotenen Rock-Konzerten – ein indirekter Protest gegen das Mullah-Regime.

http://tv.orf.at/program/orf2/20080312/425258401/246748

Neuigkeiten

* Protest gegen Verbot von Frauenzeitschrift im Iran

* Iran führt Männerquoten an Unis ein

* Iran verbietet Reise von Palme-Preisträgerin Ardalan

* Schweden: Protest gegen Ausreiseverbot für Ardalan

FÜR MEHR INFOS- HINAUF KLICKEN!!!

Wir - 'Maha'

Rehe
Fische
Wir
Wir steckten in Märchen fest und haben geweint
Sie nannten uns „gisgolabetun“
Wir
Wir waren aus dem gleichen Holz geschnitzt wie die Fische und Rehe…
Zusammen mit den Fischen
entglitten wir den Händen der Fischer
Zusammen mit den Rehen
Starrten wir mit unseren schwarzen Augen und
Wir flüchteten
flüchteten
flüchteten
Als wir zu uns kamen und sagten:
Komm.. mein Schatz
Da waren wir keine Rehe mehr
Keine Fische mehr
Und keine „gisgolabetun“
Wir weinten..

Saghi Ghahreman

Einsamkeit - 'Tanhai'

Ach wir,
ach, Ewigkeit
Wenn der Spiegel durch die Starre der Augen zerbricht
Nimm meine Hand
Von der Gasse bis zum blau roten Horizont
Geh
Lass los
Geh zurück
Auch mit dir bin ich einsam

Saghi Ghahreman

Asita Hamidi

HamidiAsita_k_0802

www.hamidi.ch

...

Verein FOKUS lädt ein zu einem Vortrag mit dem Titel 'FEINDBILD ISLAM'

Vortragender DI Shaker Assem
Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion

Ort: Haus der Begegnung Mariahilf - Großer Saal
Königsseegasse 10, 1060 Wien
Zeit: Freitag, den 14.03.2008, um 19:00 Uhr

Für ein kleines Buffet ist gesorgt!
Anfahrtsmöglichkeiten:
Öffis: U3 (Zieglergasse, Aufgang Otto Bauergasse), Bus 57A

NOWRUZ FESTE 2008

WUK NOWRUZ FEST

22.3.08/ 19h
mit Live-Konzerten von Alirezar Asaar, Salah & Friends sowie Deep Energy und DJ Kufi Leon


VEREIN IRANISCHER INGENIEURE/INNEN IN ÖSTERREICH
www.vii.at

Das VII Nowruz-Fest findet heuer am Samstag 22. März 2008 im Hotel Modul statt.

جشن عید نوروز 1387 کانون مهندسین، درهتل مدول وین همراه با موسیقی زنده، شام مفصل ایرانی و برنامه های هنری و سرگرم کننده متنوع برگزار می شود.

قیمت بلیط: بزرگسالان: 55 یورو
دانشجویان عضو و خردسالان بین 3 تا 12 سال: 30 یورو


برای تهیه ی بلیط با شماره تلفن های ذیل تماس بگیرید.

0660 4343430, 0699 177 454 32

توجه: از آنجایی که تدارک شام از چند روز قبل از جشن انجام می شود، از پس گرفتن بلیط های فروخته شده از روز 14 مارس به بعد معذور هستیم.
زمان: شنبه 22 مارس 2008
ورود به سالن: ساعت 19:00
شروع برنامه: راس ساعت20:00
پایان برنامه: ساعت 3 صبح
آدرس: Hotel Modul

Peter Jordan Str. 78, 1190 Wien

TANZWORKSHOP, iranisch/ persische und kurdische Tänze

8. März 2008, 14:00 bis 16:00 Uhr

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In Kooperation mit Verein SAFRAN und kurdischer Studentenverein
Ort: 1160 Wien,Brunnenpassage, Yppenplatz
im Rahmen der SATURDANCE und TANZ die TOLERANZ
INFOS: TANZ DIE TOLERANZ, Saturdance

keine Teilnahmekosten!!!

Weiter Infos unter moluk@vereinsafran.at

KOMMT HIN !!!! ;)

WIR GRATULIEREN; TABRIK MIGIM: Solmaz Khorsand neu im Wiener Büro der "Zeit"

Sie war zuletzt Redakteurin im Politik-Ressort bei derStandard.at
Solmaz Khorsand wechselt in das Wiener Büro der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" und wird dort Büroleiter Joachim Riedl unterstützen, Khorsand war zuletzt Redakteurin bei derStandard.at/Politik und schrieb für das Monatsmagazin "Datum". (red)

der Artikel

:)

Quelle: derstandard.at

GIF- Frauentag- Veranstaltung

GIF-Frauentag-08-03-2008 (pdf, 131 KB)

...

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kochbücher!?

persisch-kochen (jpg, 4 KB)

naja..wollte das cover hochladen..

hat nicht geklappt..daher nochmals der hinweis:
das kochbuch von reza haidari ist nicht so empfehlenswert..!
ich würde mir auch "persisch kochen. gerichte und ihre geschichte" von Parvin Vormweg von Die Werkstatt anschauen...

oder das persische café als roman mit rezepten..

lg

s.

frauenfilmtage in wien!!!!

salam,

az 6.mars ta 12.mars "frauenfimtage" shuruh mischeh...!!!filmha ra dar sinamaye "burgkino" wa dar sinamaye "top kino" neshan midahand..
frauenfilmtage in wien..

programm unter: http://www.frauenfilmtage.at/de/index.html

filme irani/iranischer film:
atash bas- von tahmineh milani, 2006 am 9.3. oder 11.3. im burgkino!!

lg

s.

Tschechows letzte Helden

http://www.datum.at/0905/stories/1007242/



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SAFRAN Treffen: Februar 08

Do, 28. Februar 08
18h
WIK- Vernetzungsbüro


LogoKleinIndex

Thema: Fakten und Daten über den Iran und Österreich

an Hand kurzer Präsentationen.

Kontakt: www.vereinsafran.at

nächstes Verein SAFRAN Treffen

Thema: Iran-Präsentation
Donnerstag, 28. Feb 2008, 18:00 Uhr
Ort: WIK, 4., Margaretengürtel 96/4

Solidarität mit iranischen Frauenrechtsaktivistinnen

Montag, 3. März 2008

khorassani_kosoof
photo by:www.kosoof.com

2006 starteten iranische Frauenrechtsaktivistinnen eine Kampagne für die Gleichstellung von Frauen. Diese sind per Gesetz schwer diskriminiert und werden häufig Opfer von staatlicher und häuslicher Gewalt. Mit Protestaktionen und eine internationalen Unterstützungskampagne fordern die Aktivistinnen die Achtung der Menschenrechte von Frauen im Iran ein. Seither sind sie laufend Repressionen ausgesetzt.

Montag, 3. März 2008, 19.00
Afro-Asiatisches Institut (AAI) Wien
9., Türkenstraße 3, Großer Saal


Kooperationsveranstaltung
ai-Netzwerk Frauenrechte & ai-Netzwerk gegen die Todesstrafe
AAI-Wien
Die Gesellschaft unabhängiger iranischer Frauen in Österreich-Wien

Jaleh Esfehani in MEMORIAM

In-20Memoriam-1-

...

shahrnush-1-

:D Gratulationen

ruzow-ko

Oscar für Stefan Ruzowitzky und "Die Fälscher"

www.diefaelscher.at

Moschee und Synagoge neben dem Stephansdom? - ein Gespräch mit M. Niavarani

19.02.2008 | 18:08 | NASILA BERANGY (Die Presse)

Warum der Kabarettist Michael Niavarani nicht Spanisch lernen will, sehr wohl aber Persisch.

Der Kabarettist Michael Niavarani lebt in Wien und bekennt sich zu seinem Migrationshintergrund.


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Die Presse: Sie wollen ihr Persisch perfektionieren. Warum?

Michael Niavarani: Ich möchte kommunizieren – persische Lieder verstehen, die Literatur lesen können. Natürlich hat es auch mit meinen Wurzeln und meiner Identitätssuche zu tun, sonst würde ich ja Spanisch lernen.

Viele sehen Sie als Migrant, obwohl Sie hier geboren sind und Ihre Mutter Österreicherin ist. Stört Sie das?

Niavarani: Nein, es stört mich nicht. Es ist eher eine große Ehre und ein Vorteil, denn ich darf anders sein.

Was halten Sie von einer Quote für Migranten im öffentlichen Dienst?

Niavarani: Frauenquote, Migrantenquote, Hühneraugenquote – davon halte ich nichts. Gleichberechtigung ist, wenn es keine Rolle spielt, ob jemand Mann, Frau oder Migrant ist. Es sollte um Qualifikation gehen. Aber vielleicht ist eine Quote ein guter Start, um Bewusstsein zu schaffen. Wenn es so einfach wäre und nur qualifizierte Menschen Jobs bekämen, dann gäbe es wahrscheinlich keine Bundesregierung.

Arbeiten im Simpl noch andere Menschen mit Migrationshintergrund?

Niavarani: Ja. Theater würde ohne Ausländer, Juden und Homosexuelle nicht existieren. Es gibt mich als Perser, dann zwei Slowaken, einen Norweger, Italiener, Amerikaner und der Besitzer ist ein Oberösterreicher. Asylwerberheim statt Theater (lacht).

Sie lassen im ORF keine Gelegenheit aus, Persisch zu sprechen. Warum?

Niavarani: Es ist ein Teil von mir. Es gibt auch in meinem neuen Programm einen Block über Perser im Speziellen und über Migranten im Generellen. Es beschäftigt mich.

In Ihren Programmen machen Sie sich lustig über Perser und andere Migranten. Nimmt man Ihnen das übel?

Niavarani: Ja. Ich habe einmal eine erzürnte E-Mail von einem humorlosen Perser bekommen, dass ich mich nicht mehr als Perser bezeichnen darf. Wenn man über Gruppen, die am Rande der Gesellschaft stehen, lachen kann, ohne sie zu verachten, dann ist das echte Integration. Genauso wie es komische Dinge an Österreichern gibt, gibt es auch komische Dinge an Migranten.

Wie empfinden Sie die Debatte um den Moscheebau?

Niavarani: Meiner Meinung nach sollte neben dem Stephansdom die schönste Moschee und Synagoge Europas gebaut werden. Wenn es das Ortsbild stört, dann muss man sich überlegen, ob man nicht die Verfassung ändert und nur der Katholizismus als einzige Religion ausgeübt werden darf.

Es wird behauptet, dass Migranten Österreichern den Job wegnehmen.

Niavarani: Es nimmt immer jeder jedem den Job weg. Ich als Ausländer nehme österreichischen Kabarettisten den Job als Simpl-Chef weg, Spielberg nimmt österreichischen Regisseuren den Job weg. Es ist doch besser, sie arbeiten und zahlen Steuer und der verängstigte Österreicher bekommt sein Arbeitslosengeld.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.02.2008)

BlackAustria 08



www.blackaustria.at

MAHREM. Footnotes on Veiling- Anmerkungen zum Schleier

Opening reception: 23.01, 6pm.
24.01 - 16.03.2008
KUNSTHALLE WIEN - project space - Karlplatz
Treitstr. 2 - 1040 Vienna

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Ö1 Bericht zur Ausstellung

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KUNSTHALLE wien project space

23. Jänner 2008 18:00
Vortrag von Nilüfer Göle

Diskussion zur Ausstellung "Mahrem.Anmerkungen zum Schleier" mit:

Nilüfer Göle, Soziologin, Paris (Moderation)

Samta Banyahia, Künstlerin der Ausstellung
Emre Baykal, Kurator, Istanbul
Parastou Forouhar, Künstlerin der Ausstellung
Mandana Moghaddam, Künstlerin der Ausstellung


MAHREM-Ausstellung-Kunsthalle-Wien-PDF (pdf, 59 KB) DETAILS

www.parastou-forouhar.de

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde
ich möchte Sie/euch über meine Teilnahme an folgende Gruppenausstellung informieren und herzlich zur Eröffnung einladen.
Liebe Gruesse,
Parastou Forouhar

Fenster in eine andere Welt

David Röthler über Flickr.com im Iran

Die iranische Flickr-Community zeigt ein ganz anderes Bild ihrers Landes, als das von Politik und Medien vermittelte Bild des Irans.

Ein Ö1 Bericht

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Matinee in der Burg

Burgtheater
24. Februar 2008
Beginn: 11.00 Uhr


Spieldauer: 1 Stunde 30 Minuten

Reden über Europa 2: "Europa der Religionen - Dialog statt Ausgrenzung"


Welche Rolle spielt Religion im "Projekt Europa"? Die christlich-abendländische Sicht auf Europa muss hinterfragt und um andere Perspektiven ergänzt werden.

In der zweiten Veranstaltung der Reihe "Reden über Europa" werden Bischof Michael Bünker (Wien), Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), Daniel Cohn-Bendit (Frankfurt/Brüssel), Halleh Ghoreshi (Teheran/Amsterdam) und Tariq Ramadan (Paris/Oxford) sich über das "Europa der Religionen" verständigen. Spielt Religion eine fördernde oder hemmende Rolle bei der Integration von Einwanderern? Wie sähe ein europäischer Islam aus und welche Möglichkeiten eines Dialogs der Religionen sind noch ungenutzt? Wie kann man der wachsenden Islamphobie und der Türkeifeindlichkeit innerhalb der EU begegnen?

Moderation: Gerfried Sperl,
ehem. Chefredakteur DER STANDARD

In englischer Sprache.

Die Reihe ist eine Initiative der Allianz Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM), dem Tanzquartier Wien, dem Burgtheater und dem "STANDARD".

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