Vorlesung und Diskussion: Qajarenperiode in Iran

Die zweite Vorlesung vom Prof. Dr. Bert Fragner findet, im Rahmen der "Aktuellen Debatte", am Dienstag, 7. Dez.2010, wie gewohnt um 19 h c.t. im Institut für Sozilogie -Universität Wien statt.

Bert Fragner, international angesehener Iranist war u a Prof der Iranistik an der Universität Bamberg. Er ist der Gründer des Institutes für Iranistik an der Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien, das er bis vor kurzem auch leitete.

Die Vorlesung behandelt die Qajarenperiode in Iran und stellte die Frage in Zentrum, ob diese Periode der iranischen Geschichte als eine Periode des Zerfalls und der Erschütterung anzusehen ist, oder als Zeitalter des Aufbruchs zur Modernität.
Der Vortrag findet in Persisch statt.
Bei Bedarf ist eine kurze konsekutive Übersetzung möglich.

Nach der Vorlesung besteht Gelegenheit für Fragen und Diskussion




دوران قاجار _ عصر بی خبری و انقراض یا دوران تجدد در ایران ؟


دوران قاجاریه در تاریخ نگاری ایران براستی هنوز هم از تحلیلی بی طرفانه و منصفانه برخوردار نشده . با این که گوشه هایی از اتفاقات پر تاب این دوران روشن ، مستند و مسجل است در بسیاری موارد دیگر بین تاریخ شناسان اختلاف نظر بسیار در ارزیابی اهمیت تاریخی این دوره برای ایران و منطقه به چشم میخورد. سهم ایران در این دوران پر تلاطم جنگ های داخلی بین طایفه هایی بود که هر یک در پی قدرت بو دند و بی توجه به مصالح کشور. از طرفی دیگر درگیری های جدی با همسایگان سلطه جو بالا گرفته بود . سهم جهان ولی در این دوره تحولات عظیم و سرنوشت سازی بود مانند رشد صنعت ، تحول در زمینه چاپ و انتشارو دیگر مقوله های تعیین کننده و آینده نگر. وقوع و پیامد های انقلاب فرانسه و تحولات ناشی از ان دید جهان را تغییر داده بود. ترسیم جهانی با چنین ترکیب و در نظر گرفتن شرایطی که در ایران حاکم بودند درک تاریخی را شفاف میکند. ژرفا نگری علمی به تاریخ دوران قاجار دارای اهمیت است و برای ارزیابی درست تری از اتفاقات و حرکت های پس از آن دوران و شناخت روحیات اجتماعی ایرانی تا به امروز کارساز میباشد.

پرو فسور فراگنر استاد ایرانشناسی پذیرفته اند در دومین گفتار علمی خود در ردیف نشست های ماهانه چهره ایرانی وین
ایران ما - دیروز- امروز-فردا، نسل ها و رنگ ها روز سه شنبه هفتم ماه دسامبر در اینباره با شرکت کنندگان به گفتگو بنشینند.
عنوان سخنان ایشان دوران قاجار _ عصر بی خبری و انقراض یا دوران تجدد در ایران ؟ است. در این نشست پس از گفتار پروفسور فراکنر وقت کافی برای پرسش از استاد و گفتگوی همگان در اختیار میباشد

Wann: Dienstag 7. Dez. 2010, 19 h (c.t.)

WO: Institut für Soziologie in Universität Wien
Seminarraum 3 im ersten Stock
1010 Wien, Rooseveltplatz 2 1.OG


dasiranischewien.org

this human world - Internationales Filmfestival der Menschenrechte -2010

02 bis 10. Dezember 2010, Wien

this-human-world-2010

www.thishumanworld.com

SINEMATÜRK - tage des türkischen films

www.sinematurk.at

poster-sinematuerk-2010

SINEMATÜRK - Tage des türkischen Films

26.11. - 2.12. 2010 im Schikaneder


SiNEMATÜRK - Tage des türkischen Films, eine Initiative des Vereins Kulturhafen Wien, findet heuer zum fünften Mal statt. SiNEMATÜRK reflektiert gesellschaftliche Prozesse, neue Mobilitäten und kulturelle Ausdrucksformen. Die ausgewählten Produktionen - hauptsächlich Filme von der neuen türkischen Generation - werden allesamt in Originalfassung mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt. Bei der Eröffnung wird der Dokumentarfilm LOST SONGS OF ANTOLIA (Anadolu‘nun kayip sarkilari) gezeigt, der die vielfältigen Ausprägungen der Musik Anatoliens porträtiert (vom Danbej bis zur Hochzeitskapelle). Mit Live-Begleitung! Anschließend findet die gebührende Eröffnungsparty in der Schikaneder Bar statt.

weitere Infos sowie Trailer von allen Filmen: www.sinematurk.at

CUL-DE-SAC

Ramin Goudarzi Nejad & Mahshad Torkan - GB 2010, 98 Min, OmeU
MIT Kiana Firouz, Mahshad Torkan, Nichola Evans, Ala Amirshani


Mi, 24. Nov. 2010 19:00

SCHIKANEDER
Margaretenstraße 24, 1040 Wien
Tel.: 01/ 58 52 867 (tgl. ab 18 Uhr)


Eintritt:
Kartenreservierung:
Tel 0699 120 96 100
Email: reservierung@identities.at


cul-de-sac


ÖSTERREICH-PREMIERE

”In Iran I had to hide who I am - Here (in the UK) I had to prove who I am...” (Kiana Firouz)

"Cul-de-Sac" - "die Sackgasse" - beschreibt ebenso eindringlich wie poetisch die ausweglose Situation von lesbischen, schwulen und transgender Iraner_ innen. Im Heimatland aufgrund ihrer Identität verfolgt, werden sie auch im Exil nur temporär geduldet und alleingelassen im Kampf um Anerkennung ihrer Menschenrechte.

Erzählt wird die Geschichte von Kiana, die aus dem Iran fliehen musste und in England um Asyl bittet. In Teheran wurden sie und ihre Familie von der Polizei verfolgt, Gefängnis drohte, als bekannt wurde, dass Kiana für ihren Abschlussfilm an der Hochschule homosexuelle Iraner_innen interviewt hat. In London findet sie Freundin und Freiheit, sie lernt die Journalistin Sayeh kennen (Mahshad Torkan), zusammen kämpfen sie gegen Zensur und Vertreibung. Beide wissen, dass Kiana jederzeit abgeschoben werden kann.

Kiana Firouz übernimmt im Film die Rolle der Kiana, ihre Erlebnisse als lesbische Filmstudentin haben die Regisseur_innen zu diesem Film inspiriert. Sie zeigt ihr Gesicht, stemmt sich gegen das Schweigen, lässt ihre Augen und Gedichte von Leid und Hoffnung erzählen. (LSF Hamburg 2010)

Mehr Informationen zum Film: http://www.culdesacmovie.com


Anschließend PODIUMSDISKUSSION (ab ca. 21 Uhr)

Am Podium Elham Navidi und VertreterInnen von Amnesty Österreich Netzwerk LGBT und NW Frauenrechte.
Elham Navidi ist eine tapfere Frau aus dem Iran, die jetzt in Österreich lebt. Vor einigen Jahren hat sie die geschlechtsanpassende Operation durchführen lassen und wird zu ihrem Leben in ihrer ehemaligen Heimat Auskunft geben.

Ein Abend präsentiert von identities und Amnesty Netzwerk LGBT Rechte und Netzwerk Frauenrechte

BackWatch – Das andere Kino :: 2 :: „Muezzin“

muezzin-buendnis


Zeit
Donnerstag, 25. November · 19:00 - 21:00
Ort
Depot
7., Breite Gasse 3
Wien, Austria

DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage -
gegen Diskriminierung & Extremismus

proudly presents:
BackWatch – Das andere Kino :: 2
...
Donnerstag, 25. November 2010, 19 Uhr
Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien
Eintritt frei.

"Muezzin"
Ein Film von Sebastian Brameshuber

Seit den Tagen des Propheten Mohammed folgen gläubige Muslime fünf Mal täglich dem Gebetsaufruf des Muezzins. Ein neuzeitliches Phänomen sind die türkischen Gebetsrufwettbewerbe, bei denen sich die Muezzins des Landes jedes Jahr in der Kunst messen, den schönsten Gebetsruf zu performen. Ihre kraftvollen und expressiven Darbietungen beweisen, dass es sich beim Muezzin um eine spezielle Art von Künstler handelt; oder doch “nur” um ein Instrument Gottes? “MUEZZIN” folgt dem dramatischen Verlauf des Bewerbs und untersucht den Stellenwert von Individualität in einer muslimischen Kultur.

Filmscreening mit anschließender Podiumsdiskussion mit:

Sebastian Brameshuber, Filmemacher
Moderation: Karl Schönswetter, DAS BÜNDNIS

http://www.muezzindocumentary.com/

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Die Herbst-Serie „BackWatch – Das andere Kino“ richtet sich an den interessierten Blick für die dringenden Probleme unserer Zivilgesellschaft. Egal ob es um die Aufarbeitung unserer Vergangenheit, unser Verhältnis zum Islam oder um die Unverfrorenheit der reichen Eliten geht, alle Dokumentationen werfen einen nüchternen Lichtkegel auf den Zustand unserer Gegenwart. Die Filmemacher eint der Umstand, dass sie einer Generation angehören, die im Ruf steht, gänzlich unpolitisch zu sein. Ein Vorurteil; aber zwischen den Frames der Filme spürt man auch ein bisschen den Grund für dieses postulierte Desinteresse. In der Zeit nach den großen Ideen ist die kühle Betrachtung zur subtilen Aussage geworden: Ein Film über den österreichischen Widerstand, bevor die ZeitzeugInnen aussterben; eine Beobachtung der türkisch/islamischen Gebetspraxis während Europa auf den Werten des Christentums pocht und eine versteckte Kamera, die obszöne Schamlosigkeit so schonungslos serviert, dass einem die Spucke wegbleibt. Alle drei Filme leben davon, dass das Publikum auf das erworbene Wissen reagiert.

Kurator & Koordination: Karl Schönswetter.

::

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7. Dezember 2010
“K11 - Confessions of a Sex Tourist”
Ein Film von Puja Khoschsorur

Architectural Icons: Vienna, Macondo, Gaza

Atelier Vote


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WIEN war zwischen 1900 und 1930 ein kultureller Schmelztiegel. Das Zusammenleben und –arbeiten von Menschen unterschiedlicher Herkunft spiegelte sich in einer beispielgebenden Architektur wider. Sie zählt bis heute weltweit zu den “architectural ICONS”.


MACONDO ist ein Ort aus dem Roman „100 Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez und liegt in der Umgebung von Wien zwischen den zwei Durchfahrtsstraßen Zinnergasse und Margetinstraße und dem Einkaufzentrum Huma inmitten von alten Bäumen und kleinen Gärten. Das gelbe Integrationshaus war bis Ende September 2009 die Anlaufstelle für Immigranten. Sie bekamen Hilfe und Betreuung, konnten hier für sechs Monate wohnen und Deutschkurse besuchen. Die ersten Flüchtlinge waren Ungarn, sie kamen 1956. Danach kamen Chilenen, die Macondo seinen Namen gaben. Menschen verschiedener Kulturen leben hier friedlich zusammen.

GAZA is a city with a population of about 410.000 people – „we deal with the abnormal as normal: everything is relative“.

Künstler/innen
Yuval Tebol (ISR), Eman Mohammed (Gaza), Sini Coreth


Vernissage
DI 16.11.2010 19 Uhr

Ort
Atelier Vote
Stumpergasse 34
1060 Wien

+43-664-231 95 05
info@atelier-vote.com
www.atelier-vote.com

Laufzeit
17.11.–3.12.2010

Öffnungszeiten
Mi–Sa 12–18 und nach tel. Vereinbarung

Eintritt
Eintritt frei

DEM WORT DIE FREIHEIT 10 - Über das Licht und die Liebe

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Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen lesen zwei großartige iranische Dichterinnen im Rahmen eines bilingualen Literaturabends in der Wiener Hauptbücherei: Pari Zanganeh & Roja Chamankar

ZEIT:
Freitag, 26. November · 19:00 - 21:30
ORT:
Hauptbücherei Wien am Gürtel
Urban-Loritz Platz 2a, 1070 Wien

MEHR INFORAMTIONEN:
http://www.kuul.at/
http://www.buechereien.wien.at/de/programm/veranstaltungskalender/797

Ein Journalist, aus dem kein Mullah mehr wird

Ein Journalist, aus dem kein Mullah mehr wird

"Profil"-Redakteur Nikbakhsh hat persische Wurzeln. Und obwohl er in Österreich aufgewachsen ist und sozialisiert wurde, setzt er sich in jüngster Zeit zusehends mit seiner Identität und Zugehörigkeit auseinander.

09.11.2010 | 20:29 | Von Nasila Berangy (Die Presse)

Filmreihe "Iran"

ab 5.11.2010 jeden Freitag im Dar al Janub (bis einschließlich 3.12.2010)

www.dar-al-janub.net

Filmreihe-Iran__pg

Die „Filmreihe Iran“ gibt einen kleinen Einblick in die reichhaltige und unterschiedliche Tradition der iranischen Filmarbeit. Viele Produktionen haben dabei keine Möglichkeit auf dem europäischen Filmmarkt zu reüssieren und die Grenzen des Iran zu überwinden. Umgekehrt haben essentialisierende Filme mit propagandistischem Inhalt, wie beispielsweise der Film "Nicht ohne meine Tochter" Berühmtheit erlangt und prägen bis heute die Vorstellungen über den Iran, seine Gesellschaft und seine Menschen.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat das Medium Film im Iran eine reichhaltige Tradition. Ihre Wurzeln mag diese in der alten persischen Tradition des Puppenspiels (Chaimeschab-bazi) oder der Schattenspiele (Saye-bazi) haben. Die iranische Filmarbeit hat dabei die unterschiedlichsten Zeitenwenden überlebt und ist heute fester Bestandteil des kulturellen Arbeitens innerhalb der islamischen Republik.

Die „Filmreihe Iran“ kann davon natürlich nur einen Ausschnitt teilweise berührender und einprägsamer Filme zeigen. Es sind Filme jüngeren Datums, die aufgrund der Kraft der Geschichte und der Bilder, die sie erzählen, ausgewählt wurden. Abgerundet wird die Filmreihe mit einer Produktion US-amerikanischer FriedensaktivistInnen, die die fortdauernde Kriegsdrohung gegen den Iran kritisch beleuchtet und hinterfragt.

myway: mail
&
schottentor.

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Die verrückte Welt der Ute Bock




"Und - wie war's in der Schubhaft?"

Houchang Allahyari hat sein Filmprojekt über eine beherzte Bürgerin fortgesetzt: "Die verrückte Welt der Ute Bock" wird auch von Josef Hader, Karl Markovics, Peter Kern und anderen bewohnt.

Kontakt zu bzw. Veröffentlichungen auf 2G!

kontakt

Falls ihr Berichte, Veranstaltungen, Anregungen und andere Tipps hier ankündigen wollt, bitte schreibt ein Mail an uns:

E-Mail: plattform.zweite.generation@gmail.com

Living Across – Spaces of Migration

Eine Ausstellung in der Akademie der bildenden Künste Wien beschäftigt sich mit der Sichtbarmachung wenig beleuchteter Seiten von Migration.

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Umkämpfte Migrationsräume FM4 Story

Eröffnung | 04.11.2010, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 05.11.2010 - 05.12.2010

Ort | xhibit, Ausstellungsräume der Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien

Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr, Eintritt frei!
Künstler_innen: Hurvin Anderson, Yto Barrada, Vicens Casassas, Ghazel, Anna Jermolaewa, Nada Prlja, Zineb Sedira, Deniz Sözen
Kurator: Christian Kravagna

ein fremdwörterbuch. kübra yücel bloggt.

ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com

Kubos-Blog

das fremdwoerterbuch
ist ein internetbuch über politik, gesellschaft, islam und medien. außerdem über london, uni, filme, kunst, musik und kultur.

DIE TAZ TUCH-KOLUMNE
gibt es jeden zweiten mittwoch im gesellschaftsteil der taz. das nächste mal am 27.10.2010. alle kolumnen hier im archiv.

Tod in Tehran //Thomas Giefer

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VI. Kurdische Filmtage Wien

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BackWatch – Das andere Kino :: „Spuren des Widerstands“

Das Bündnis lädt ein:

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BackWatch – Das andere Kino :: 1

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 19 Uhr
Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien
Eintritt frei.

„Spuren des Widerstands“
Ein Film von Jörg Hartenthaler und Christian Stoppacher

Die Geschichte der Widerstandsgruppe „Willy-Fred” steht paradigmatisch für die Möglichkeit des Auflehnens in einem System, in dem jede Form von Widerstand unmöglich schien. Sie ist dicht verwoben mit den Narrativen dieses Landes und steht manchen noch heute im Weg. Sie führt uns weit in die Zweite Republik und wirft Fragen auf, die auch 70 Jahre nach dem „Anschluss” hoch aktuell sind.

Filmscreening mit anschließender Podiumsdiskussion mit:

Jörg Hartenthaler, Filmemacher
Christian Stoppacher, Filmemacher
Moderation: Karl Schönswetter, DAS BÜNDNIS

Details zum Film gibt es hier.

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Die Herbst-Serie „BackWatch – Das andere Kino“ richtet sich an den interessierten Blick für die dringenden Probleme unserer Zivilgesellschaft. Egal ob es um die Aufarbeitung unserer Vergangenheit, unser Verhältnis zum Islam oder um die Unverfrorenheit der reichen Eliten geht, alle Dokumentationen werfen einen nüchternen Lichtkegel auf den Zustand unserer Gegenwart. Die Filmemacher eint der Umstand, dass sie einer Generation angehören, die im Ruf steht, gänzlich unpolitisch zu sein. Ein Vorurteil; aber zwischen den Frames der Filme spürt man auch ein bisschen den Grund für dieses postulierte Desinteresse. In der Zeit nach den großen Ideen ist die kühle Betrachtung zur subtilen Aussage geworden: Ein Film über den österreichischen Widerstand, bevor die ZeitzeugInnen aussterben; eine Beobachtung der türkisch/islamischen Gebetspraxis während Europa auf den Werten des Christentums pocht und eine versteckte Kamera, die obszöne Schamlosigkeit so schonungslos serviert, dass einem die Spucke wegbleibt. Alle drei Filme leben davon, dass das Publikum auf das erworbene Wissen reagiert.

Kurator & Koordination: Karl Schönswetter.

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„Muezzin“
Ein Film von Sebastian Brameshuber

7. Dezember 2010
“K11 - Confessions of a Sex Tourist”
Ein Film von Puja Khoschsorur

elevate festival 2010

21- 26. Okt. GRAZ



2010.elevate.at

Viennale 2010

viennale_2010_kl

www.viennale.at

Baobab Medientipps

bgoben1


Medientipp BAOBAB KW42
(18.10.2010 - 24.10.2010)

iran: Revolution im Iran - Literarische Solidarität

Plakat-Protestlesung-1

Revolution im Iran - Literarische Solidarität



Renate Welsh
Julya Rabinowich
Vladimir Vertlib
Sama Maani


Iranische und nicht-iranische Autorinnen und Autoren lesen und diskutieren

Freitag, 22. Oktober 2010, 19:30

echoraum wien, Sechshauser Straße 66, 1150 Wien http://www.echoraum.at/

Eintritt: €10/€5

Der Erlös der Veranstaltung fließt an „Ärzte für Menschrechte im Iran - Wien“ http://www.iran-scientists.net/

Wie erlebt man die Revolution in der Heimat aus der Perspektive des Exils?

Für jene Iraner, die schon im Exil waren, als 1979 im Iran eine Revolution ausbrach, berühren die Ereignisse nach den iranischen Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 in mehrfacher Weise das Thema Rückkehr: Rückkehr der Erinnerungen an jene Zeit, in der sich,angesichts der durch die 1979er Revolution ausgelösten Hoffnungen, viele von ihnen für die Rückkehr in die Heimat entschieden - um kurz daraufwieder die Rückkehr ins Exil antreten zu müssen. Die Rückkehr der Vergangenheit findet aber nicht nur in der Erinnerung der Exilierten statt. Die aktuelle iranische Protestbewegung als solche wird häufig als eine Reinszenierung der 1979er Revolution wahrgenommen – und es erhebt sich die Frage wie dieser Rückbezug zu bewerten ist: Muss sich die Geschichte immer nur als Farce wiederholen? Oder kann eine revolutionäre Bewegung gerade durch die Reinszenierung ihrer Vorgänger-Revolution diese rückwirkend von ihren Traumen befreien? Solche und ähnliche Fragen - u.a. auch die Frage nach Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen der „Grünen Bewegung“ im Iran und den Revolutionen 1989 in Osteuropa – bilden den thematischen Horizont einer Lesung, mit der ein iranischer Autor und drei nicht-iranische AutorInnen ein Zeichen der Solidarität mit der iranischen Protestbewegung setzen möchten. Im Anschluss an die Lesung ist eine Publikumsdiskussion geplant.

echoraum
Sechshauser Straße 66
A-1150 Wien
Tel 812 02 09 30
echo at echoraum.at
http://www.echoraum.at/

my way_ burggasse. DSC00909

derstandard.at informiert: AutorInnen lesen aus Protest

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Politik Mich Doch Am Arsch. daskunst.

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