Let´s talk about Inländer!

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"Wozu Ausländer?" heißt das neue Buch des Autors Robert Daempfer.

REZENSION des daStandard.at von Mascha Dabić | 04. März 2011, 14:35

Der Titel täuscht: "Wozu Ausländer?“ ist alles andere als eine Polemik. Der Autor Robert Dempfer wirft einen sachlichen, unaufgeregten, aber wohlwollenden Blick auf das Thema Integration

"Eigentlich kann ich das Wort Integration nicht mehr hören", erzählt eine 37-jährige iranischstämmige Juristin, die im Alter von sechs Jahren nach Österreich kam, im Interview mit Buchautor Robert Dempfer. Damit spricht sie Vielen aus dem Herzen.
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Teheran im Kino

4.-10. März 2011

ADMIRAL KINO , 7., Burggasse 119

Teheran-Admiral-Kino-poster

Mehr Infos

in Kooperation mit dem Kulturverein Andischeh

Presse:

Ö1- Kulturjournal Beitrag, 04.03.2011

Wiener Zeitung: Teheran- Porträts und urbane Schicksale, 03.03.2011

Kurier: Mehr als Musik aus dem Untergrund, 02.03.2011

100 Jahre Internationaler Frauentag

Die "Sigmund Freud Privat Universität Wien" lädt zur Festveranstalltung "Ein Blick in andere Kulturen" zum Anlass 100 jährigen Jubiliäums des Internationalen Frauentages ein:

Samstag, 12. März 2011
18.30 - 22.00h


• Begrüßung durch Jeanne Wolff-Bernstein
• Performance von Studentinnen der SFU - GenderStudyGroup
• Filmvorführung „Im Bazar der Geschlechter“
• Diskussion
• Die Regisseurin Sudabeh Mortezai im Gespräch mit Jeanne Wolff-Bernstein, Anita Dietrich-Neunkirchner, Sama Maani, Felix de Mendelssohn und dem Publikum.
• kleines Festbuffet


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VOR 101 JAHREN beschloss die II Internationale Sozialistische Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines jährlichen Frauentages. Die Initiative dazu ging von zwei Frauenrechtlerinnen, Clara Zetkin und Käte Duncker aus, die sich gegen den Willen ihrer männlichen Parteikollegen für einen „Kampftag“ um das Frauenwahlrecht einsetzten. Am 19. März 1911 fand der Internationale Frauentag das erste Mal statt. Das Frauenwahlrecht ist mittlerweile in fast allen Ländern der Welt verankert, nach wie vor jedoch wird in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Gleichstellung von Frauen verhindert und ihre Rechte beschnitten.

Die Geschichte des Internationalen Frauentages ist auch eine Geschichte der Frauenbewegung, einer Bewegung der Solidarität und der Auslotung von Möglichkeiten sich lustvoll die Orte der Gleichstellung zu erobern

ZUWANDERUNG + INTEGRATION gehören zu den zentrale Themen unserer Gesellschaft. Die Hälfte der MigrantInnen sind weiblich. Wir setzen ein Zeichen der Neugierde.

Im Bazar der Geschlechter
Ein Film von Sudabeh Mortezai
A/D 2009, persische Originalfassung mit dt. UT

LIEBESGESCHICHTEN MIT ABLAUFDATUMAuf Ehebruch steht im Iran – wie in vielen anderen muslimischen Ländern auch – die Todesstrafe. Geschlechtsverkehr von Unverheirateten gilt als Unzucht und wird mit Auspeitschen bestraft. Doch es gibt einen Ausweg: die Zeitehe, auch Lustehe genannt, die es ermöglicht, für einen befristeten Zeitraum zu heiraten, der von einer Stunde bis zu 99 Jahren dauern kann.

Der Dokumentarfilm erlaubt uns einen intimen Einblick in das iranische Geschlechterverhältnis. Eine geschiedene allein erziehende Mutter und ein einsamer Junggeselle sind die Protagonisten einer sich verändernden Zivilgesellschaft. Legalisierte Prostitution oder ein Schlupfloch für Paare, um eine Beziehung innerhalb des repressiven islamischen Rechts zu leben?


Veranstaltungsort;
SFU - 1030 Wien, Schnirchgasse 9a
Festsaal 2. Stock

Eintritt für StudentInnen der SFU kostenlos
Gäste €5,-


Anita Dietrich-Neunkirchner
Psychologin, Psychoanalytikerin, Lektorin an der SFU und Leiterin der GenderStudyGroup, wissenschaftlicher Schwerpunkt: Geschlechterdifferenz / GenderStudyGroup StudentInnen der Studienrichtung Psychotherapiewissenschaft mit vertiefendem Interesse zu Genderfragen

Sama Maani Schriftsteller, Psychoanalytiker, Psychiater, iranischer Abstammung

Sudabeh Mortezai
Dokumentarfilmerin, Österreicherin mit iranischen Wurzeln

Jeanne Wolff-Bernstein
Psychologin, Psychoanalytikerin, lebt und lehrt in Kalifornien, Wien und Paris. Freud und Lacan - Expertin

Felix de Mendelssohn
langjähriger Abteilungsvorstand für Psychoanalyse an der SFU.
Zahlreiche Publikationen zu Psychoanalye, Gruppenpsychoanalyse und Kultur.


Download:
>> Folder Frauentag 2011 (pdf)


Sigmund Freud
Privat Universität
Wien Paris

Schnirchgasse 9a
A - 1030 Wien

Tel: +43 (0)1 798 40 98
Fax: +43 (0)1 798 40 98 / 20
Email: office@sfu.ac.at


Homepage: SFU

Der Ruf des Lebens - Ein Tribut an Siavash Kasraei

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Fünfzehn Jahre nach dem Ableben des Dichters Siavash Kasraie in Wien wird sein Lebenswerk von den Begründern der persischen Bibliothek an der Hauptbücherei zelebriert.
1996 endete Siavash Kasraies Odyssee durch Afghanistan und Sowjetunion in Wien. Weit entfernt von seiner geliebten Heimat erlag der große Dichter wenige Monate später einem Herzleiden.
Der Abend des 18. Februar 2011 soll als Huldigung für seine Verse und Lebenskraft dienen. Der Abend wird in Anwesenheit seiner Gattin und seiner literarischen Weggefährten stattfinden. Die zweisprachige Lesung wird von einem Kurzfilm und persischer Improvisationsmusik begleitet.

ZEIT:
Freitag, 18. Februar 2011,
19.00 Uhr

ORT:
Hauptbücherei am Gürtel
Urban-Loritz Platz 2a
1070 Wien

Mehr Informationen unter: www.kuul.at

The Hunter/ Zeit des Zorns- ein Film von Rafi Pitts

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derstandard.at: 10.02.2011
The Hunter- Man realisiert, dass man nicht alleine ist

Rafi Pitts thematisiert die Unruhen rund um die Präsidentenwahlen im Iran - Der Filmemacher im Interview
Dominik Kamalzadeh sprach mit Pitts über den Streifen und unterdrückte Filmkollegen.

o1.orf.at: 10.02.2011
"The Hunter" von Rafi Pitts
"Niemand kann mich aufhalten!"


wiki: Rafi Pitts
Zeit des Zorns/ The Hunter

Im Kino!!! Werde mir den Film sicher ansehen!

Rundgang 2011

www.akbild.ac.at

Akademie der bildenden Künste.

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Datum | 20.01.2011 - 23.01.2011

Do, 20.01.2011, 16.00–24.00 h
Fr, 21.01.2011, 10.00–20.00 h
Sa, 22.01.2011, 12.00–20.00 h
So, 23.01.2011, 12.00–20.00 h


Die Akademie der bildenden Künste Wien lädt zum Rundgang durch die Sammlungen und die Ordinariate und Ateliers des Instituts für Bildende Kunst, des Instituts für Kunst- und Kulturwissenschaften, des Instituts für Kunst und Architektur, des Instituts für das künstlerische Lehramt, des Instituts für Konservierung-Restaurierung sowie des Instituts für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst.

Von 20. bis 23.01.2011 besteht die Möglichkeit, an der Akademie der bildenden Künste Wien auf einem Rundgang en universitären Betrieb kennen zu lernen und Einblick in die laufenden Arbeitsprozesse zu gewinnen. Lehrende und Studierende aller Institute freuen sich auf Dialog und Auseinandersetzung mit den BesucherInnen.

mehr Infos

Farishido lädt zum Rundgang ein, er ist mit "W O M A N" vertreten.

farshido

Schwarzkopf- Der Film, Teaser 1. Ein Film von Arman T. Riahi.



facebook/schwarzkopf

CROSSING BOUNDARIES – TRANSFORMING IDENTITIES? // Atelier VOTE

Crossing-Boundaries-VOTE

AUSSTELLUNG: ATELIER VOTE/ SALES EXHIBITION: ATELIER VOTE

18.01. – 01.02.2011


CROSSING BOUNDARIES – TRANSFORMING IDENTITIES?

6 IRANIAN ARTISTS IN VIENNA


Teilnehmende Künstler/innen - Participating Artists:

NEDA HOSSEINYAR
ADAM BARFI
SAVIS HOMAYOUNI
SALEH ROZATI
HESSAM SAMAVATIAN
NASSER TEYMOURPOUR

Kuratiert von/ Curated by: JULIA ALLERSTORFER


_____________________________________

PRESSETEXT
CROSSING BOUNDARIES – TRANSFORMING IDENTITIES?
6 IRANIAN ARTISTS IN VIENNA

„Die Grenze ist nicht das, wobei etwas aufhört, sondern, wie die
Griechen es erkannten, die Grenze ist jenes, von woher etwas sein Wesen
beginnt.“
Martin Heidegger

Die Ausstellung „Crossing Boundaries – Transforming identities“ im
Atelier Vote präsentiert 6 Positionen junger iranischer Künstler/innen,
die derzeit in Wien leben, studieren und arbeiten. Im Fokus steht die
kritische Auseinandersetzung mit der komplexen Identitätsthematik, die
speziell in Bezug auf die iranische „Diaspora“ oder „Community“ in
Österreich an Brisanz gewinnt.
Welche Bedeutungsperspektiven bergen vermeintlich fixierte
Begrifflichkeiten wie Heimat,
kulturelle Identität und Nation in einer von Globalisierungstendenzen
gekennzeichneten
Welt wie der heutigen? Resultiert aus dem Akt einer
„Grenzüberschreitung“ die
Transformation von Identität(en)? Und wie äußern sich diese
Verschiebungen und Brüche im Verständnis von personaler und kollektiver
Identität innerhalb der bildenden Kunst? Wie erfolgen Konstruktionen
oder Dekonstruktionen von Identitäten und welche visuellen
Erscheinungsformen können diese annehmen?
6 iranische Künstler/innen aus Wien haben Fragestellungen wie diese in
den Medien
Fotografie und einem gemeinsamen Video verarbeitet. Von besonderem
Interesse ist ihr
grenznomadisches Bewusstsein, das zwischen den verschiedenen kulturellen
Sphären
oszilliert und somit auch in den Exponaten der Ausstellung spürbar ist. Die
grenzüberschreitende Perspektive der Künstler/innen und der äußerst
komplexe Zugang zur (eigenen) Identität vermitteln einen
ausschnitthaften Einblick in interkulturelle Prozesse innerhalb der
zeitgenössischen Kunst und regen zum Nachdenken an.
Kuratiert von: Julia Allerstorfer




PRESS TEXT
CROSSING BOUNDARIES – TRANSFORMING IDENTITIES?
6 IRANIAN ARTISTS IN VIENNA

As Martin Heidegger mentioned, the border can´t be defined as something
where things
come to an end, but, as the Greeks recognized, the boundary is somewhat
from where the
essence of something takes its beginning.

The exhibition "Crossing Boundaries - Transforming Identities" in the
Atelier Vote presents 6 positions of young Iranian artists who currently
live in Vienna to study and work.
Focus and main concern is the critical analysis and controversy with
complex identity issues.
Especially with regard to the Iranian “Diaspora” or “Community” in
Austria this specific topic gathers momentum and brisance.
What meaning and impact is posed on terms like homeland, cultural
identity and nationality in a world at the present day which is marked
by globalization as well as inter-, multi- and transculturality? What
are the effects of crossing boundaries? Is the transformation of
identity/ identities therefore a logical consequence? And in which way
do these discontinuities and shifts of the perception of personal and
collective identity find their expression in visual arts? Which
strategies are there for constructing or deconstructing identity/
identities and what about the visual manifestations?
6 Iranian artists from Vienna have worked up issues like these in the
media of photography and a common video. Of particular interest is their
cross-nomadic consciousness and their oscillation in-between the
different cultural spheres. As a consequence, these connotations and
feelings also are conveyed through their artworks.
The transboundary perspective and the extremely complex access to their
own artist´s
identity provide a fragmentary insight into inter- and cross-cultural
processes in the field of
contemporary art. Furthermore, these works offer more than enough food
for thought and
will animate the visitors to reflect on the meaning of identity in the
world nowadays we all
are living in.
Curated by: Julia Allerstorfer


www.atelier-vote.com
Atelier Vote
Stumpergasse 34,1060 Wien

TV Tipp: ORF Bürgerforum: DIE TÜRKEN - EWIGE AUSSENSEITER?

buergerforum-resesetaris-und-inam-orf

Münire Inam & Peter Resetarits moderieren das BÜRGERFORUM zum Thema DIE TÜRKEN - EWIGE AUSSENSEITER?
Dienstag, 18.1.2011, 20.15, ORF2.

FM4 Jahrbuch :: Münire Inam

fm4 jahrbuch 2010

Münire Inam ist Journalistin beim ORF Report und wurde 2010 mit dem Leopold Ungar Preis ausgezeichnet. Im FM4 Jahrbuch spricht sie über die verschwindenden Grenzen zwischen privat und beruflich und über die unsichtbaren Schranken für Menschen mit "komischen Namen".

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das fm4 Jahrbuch 2010 mit Münire Inam

FM4 Doppelzimmer Spezial mit Houchang und Tom-Dariusch Allahyari

am Donnerstag, 6. Jänner
13-15h

Elisabeth Scharang trifft auf die beiden Filmemacher Houchang und Tom-Dariusch Allahyari. Der Film von Vater und Sohn Allahyari, "Die verrückte Welt der Ute Bock", läuft derzeit erfolgreich in den Kinos. Wie funktioniert die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit der beiden? Welche Beziehung haben die beiden zum Iran, der einstigen Heimat von Houchang Allahyari? Wie sehen sie den Umgang mit Flüchtlingen in Österreich und welche Intervention versuchen sie mit ihren Filmen.

fm4.orf.at



Zwischen den Fronten
Ein Gespräch mit den Filmemachern Houchang und Tom Dariusch Allahyari in einem Doppelzimmer Spezial am 6. Jänner

Zwischen den Fronten (mit Podcast des Doppelzimmers)

Utopie Film, Jafar Panahi: Filmmuseum Wien

Das Österreichische Filmmuseum widmet aus aktuellem Anlass das nächste Kapitel der Reihe "Utopie Film" dem iranischen Regisseur Jafar Panahi und und zeigt seine vielfach preisgekrönten Werke Badkonake sefid (Der weiße Ballon, 1995), Dayereh (Der Kreis, 2000), Talaye sorkh (Crimson Gold, 2003) und Offside (2006). Die Termine sind 15. und 22. Februar, 1. und 8. März 2011. Nähere Informationen im Anhang sowie demnächst auf der Homepage des Filmmuseums: www.filmmuseum.at

Panahi-Filmmuseum-2011 (pdf, 38 KB)

Gutes Neues Jahr 2011-

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Mit den besten Wünschen.
S.

Simorgh Lesung im WUK

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Tehran/ Vienna: IRAN- PREVIEW of the PAST

Es sind alle herzlich eingeladen zur Eröffnung zu kommen oder die Ausstellung zu besuchen. Das Blog ist involviert! :D

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INVITATION to the EXHIBITION

"TEHRAN/VIENNA: PREVIEW of the PAST"


Opening: 9.11.2010, 7 pm
...
Duration: 10.11. - 16.12.2010


...

Preview of the Past
Contemporary Iranian Videoartists and Photographers


Ausstellungseröffnung
Zur Eröffnung spricht: Dr. Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
9. November 2010, 19:00

Ausstellungsdauer
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 14:00 bis 18:00, Sa 10:00 - 14:00
10. November 2010 - 10. Dezember 2010

Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Wie werden düstere Gedanken, Gefühle und Vorahnungen hinsichtlich ungewisser Ereignisse in der Zukunft in die Sprache der Kunst transferiert? Und auf welche Weise spiegelt Kunst soziale sowie politische Veränderungen und Brüche, psychische Befindlichkeiten gesellschaftlicher oder persönlich-individueller Natur wider, und wie transformiert sie diese?
Bezieht man diese Fragestellungen auf die aktuelle Situation im Iran - und auf jene der iranischen Community in Österreich - gewinnt das Thema an zusätzlicher Brisanz. Die von der Universität für angewandte Kunst im Heiligenkreuzerhof realisierte Ausstellung will und kann keine definitiven Antworten liefern. Vielmehr unternimmt sie den Versuch, unter dem Titel "preview of the past" bestimmte Aspekte des künstlerischen Schaffens einer aufbruchswilligen jungen Avantgarde - wie sie in Teheran und auch in Wien existiert - aufzuzeigen.
Präsentiert werden ausgewählte Exponate in den Medien Fotografie und Video. Diese gestatten einen sehr persönlichen Einblick in kursierende Emotionen und Stimmungen, die von den Künstler/innen in subtiler, vielschichtiger und auch sarkastisch-ironisierender Manier verarbeitet wurden.
Das Präsentationskonzept der Arbeiten in den Räumlichkeiten des Heiligenkreuzerhofes soll den Besucher/innen einen - hinsichtlich des Themas - adäquaten Zugang ermöglichen, der verschiedenste Interpretationsmöglichkeiten und Erfahrungswerte zulässt. Die in Gerüsten angebrachten Videoinstallationen etwa verweisen auf den expandierenden, prozessualen und sich im Bau befindlichen strukturellen Rahmen der Ausstellung. In Kombination mit Sound und Fotografien ist hinsichtlich der transportierten Inhalte die Herstellung von komplexen Querverbindungen möglich. Somit wird wiederum eine festgeschriebene und auf bestimmte Aspekte reduzierte Rezeption der Arbeiten dekonstruiert und eine ernsthafte Auseinandersetzung auf multiplen Ebenen unterstützt. In der Ausstellung als Tonistallation integriert ist die Aufnahme eines Textes von Elfriede Jelinek. Konzept und Realisierung: Sini Coreth, Julia Allertsdorfer, Barbara Putz-Plecko in Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen.

PRESS RELEASE/ ENGLISH

Tehran / Vienna: Preview of the past

How can gloomy thoughts, feelings and apprehensions regarding uncertain events in future be transferred into the language of art? And in which ways would art reflect mental states of a social or personal, individual nature? If questions like these are referred to the current situation in Iran – as well as to the conditions of the Iranian community in Austria - the issue has gained additional urgency.

The exhibition which is realized by the University of Applied Arts in the Heiligenkreuzer Hof won´t provide definitive answers. Along the lines of “Preview of the Past” the attempt is made to display certain aspects of artistic creations of a young and groundbreaking avant-garde as it exists in Teheran and Vienna.

All in all, artworks by 8 Iranian video-artists and 10 Iranian photographers will be shown who reside and work in Tehran as well as in Vienna. These art pieces allow a very intimate look at circulating emotions and moods, which found their expression in a subtle, sophisticated and even sarcastic and ironical manner.

The concept of presentation in the space of the Heiligenkreuzer Hof should offer an appropriate access to the multilayered contents and facilitate various interpretations and experiences. The videos are installed on a structural steelwork and therefore refer to the expanding and procedural framework of the exhibition which defined by its constructional draft. In combination with sound and photographs it is possible to create complex cross-links. This kind of presentation will deconstruct established and monotone adoptions which are reduced to certain aspects and promote promote a serious debate on multiple levels.


KünstlerInnen- Artists:

VideokünstlerInnen
Behnam Kamrani / Simin Keramati / Khosro Khosravi / Meysam Mahfoz / Mehdi Sadr / Behrang / Samadzadegan / Rozita Sharafjahan / Jinoos Taghizadeh

FotografInnen
Mehraneh Atachi / Shadi Ghadirian / Ramin Haerizadeh / Peyman Hooshmandzadeh / Afshan Ketabchi / Saleh Rozati / Hessam Samavatian / Shahriar Tavakoli / Nasser Teymourpour / Neda Hoseinyar

Mit erweiternden Beiträgen von Aisan Fekri-Afschar und Savis Homayouni.


Kontakt
Universität für angewandte Kunst Wien
Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Anja Seipenbusch-Hufschmied, Mag. Marietta Böning, MAS
Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
T: +43-1-71133-2161
E: pr@uni-ak.ac.at

Pressestimmen:

نمایشگاه آثار هنرمندان جوان ایرانی در وین
:: Radio ZAMANEH ::

Preview of the past
Iranische Gegenwartskunst in Wien
:: Ö1 ::
Die Universität für Angewandte Kunst zeigt in ihrem Ausstellungszentrum im Wiener Heiligenkreuzerhof unter dem Titel "preview of the past" Arbeiten zeitgenössischer iranischer Künstlerinnen und Künstler.

BackWatch – Das andere Kino :: 3 :: „K11 - Confessions of a Sex Tourist“

DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage -
gegen Diskriminierung & Extremismus

proudly presents:
BackWatch – Das andere Kino :: 3

backwatch3

...
Dienstag, 7. Dezember 2010, 19 Uhr
Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien
Eintritt frei.



"K11 - Confessions of a Sex Tourist"
Ein Film von Puja Khoschsorur

Der Dokumentarfilm über einen Schweizer Sextouristen in Kambodscha gibt einen der seltenen Einblicke in die Welt der (Kinder-) Prostitution aus der Sicht des Täters. Der Filmtitel K 11 bezieht sich auf das ehemalige berühmt berüchtigte Rotlichtviertel Svay Pak, 11 Kilometer nördlich von Phnom Penh, Kambodscha. Svay Pak erlangte vor allem weltweiten Ruhm als Nummer eins Destination für ausländische Männer mit Vorliebe für junge Mädchen. - Nichts für schwache Nerven!

Filmscreening mit anschließender Podiumsdiskussion mit:

Puja Khoschsorur, Filmemacher
Moderation: Karl Schönswetter, DAS BÜNDNIS


::

Die Herbst-Serie „BackWatch – Das andere Kino“ richtet sich an den interessierten Blick für die dringenden Probleme unserer Zivilgesellschaft. Egal ob es um die Aufarbeitung unserer Vergangenheit, unser Verhältnis zum Islam oder um die Unverfrorenheit der reichen Eliten geht, alle Dokumentationen werfen einen nüchternen Lichtkegel auf den Zustand unserer Gegenwart. Die Filmemacher eint der Umstand, dass sie einer Generation angehören, die im Ruf steht, gänzlich unpolitisch zu sein. Ein Vorurteil; aber zwischen den Frames der Filme spürt man auch ein bisschen den Grund für dieses postulierte Desinteresse. In der Zeit nach den großen Ideen ist die kühle Betrachtung zur subtilen Aussage geworden: Ein Film über den österreichischen Widerstand, bevor die ZeitzeugInnen aussterben; eine Beobachtung der türkisch/islamischen Gebetspraxis während Europa auf den Werten des Christentums pocht und eine versteckte Kamera, die obszöne Schamlosigkeit so schonungslos serviert, dass einem die Spucke wegbleibt. Alle drei Filme leben davon, dass das Publikum auf das erworbene Wissen reagiert.

Kurator & Koordination: Karl Schönswetter.

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