festival 2008 GLATT & VERKEHRT
13. bis 27. Juli
www.glattundverkehrt.at
WANN und WO: Sa, 26. Juli / Winzer Krems- Sandgrube 13
19 Uhr
ENSEMBLE MEZRAB & SALAR AGHILI / Iran


HAMID MOTEBASSEM | Tar, Setar, Leitung & Komposition; SALAR AGHILI | Gesang; PEJMAN ZAHEDIAN | Setar (Langhalslaute); RAMIN AZIMIAN | Bamtar (Bass-Laute); PASHA KARAMI | Tonbak (Trommel)
Ö1 HIGHLIGHTS
„Drei Saiten“ - so die Übersetzung von „Setar“ - genügten den persischen Mystikern ursprünglich, um ihre intimsten Gedanken in Musik auszudrücken. Erst im 19. Jahrhundert erhielt die Langhalslaute Setar ihre vierte Saite hinzu und wurde eines der zentralen Instrumente für die Aufführung der persischen Kunstmusik, die sich zu dieser Zeit aus der mündlich überlieferten Musik entwickelt hatte.
Hamid Motebassem stammt aus Mashad (Iran) und gilt als einer der begnadetsten Meister der Setar. Seit mehr als zehn Jahren bringt er mit seinen beiden Ensembles Mezrab und Dastan die Tradition persischer Kunstmusik, der „Radif“, auch auf die Konzertpodien Europas. Die Art, mit der Hamid Motebassem die musikalischen Modi entwickelt, verkörpert auch einen wesentlichen Baustein der „Radif“, denen sieben tonale Modelle, die „Dastgah“, zugrunde liegen: Wie man „Dast“ (die Hand) an die Musik legt und welchen „Gah“ (den Ort und die Zeit) man wählt, entscheidet über die geistigen Reflexionen und emotionalen Reaktionen der Stücke.
Improvisation ist ein wesentlicher Moment in der persischen Musik. Sie lebt von der inneren Stimmung der Musiker und der Sensibilität der Zuhörer. Der Dialog wird noch überhöht durch die Kraft der Poesie, die in ihrer intensiven Verbindung mit Musik die vollkommenste künstlerische Ausdrucksform findet. Der Teheraner Salar Aghili wird ob seiner Vortragskunst und Artikulation der „Süßzungige“ genannt. Er singt in der Tradition seines Meisters Ta’rif von den alten Mythen Hafis’ und aktuelle persische Poesie.
www.glattundverkehrt.at
WANN und WO: Sa, 26. Juli / Winzer Krems- Sandgrube 13
19 Uhr
ENSEMBLE MEZRAB & SALAR AGHILI / Iran


HAMID MOTEBASSEM | Tar, Setar, Leitung & Komposition; SALAR AGHILI | Gesang; PEJMAN ZAHEDIAN | Setar (Langhalslaute); RAMIN AZIMIAN | Bamtar (Bass-Laute); PASHA KARAMI | Tonbak (Trommel)
Ö1 HIGHLIGHTS
„Drei Saiten“ - so die Übersetzung von „Setar“ - genügten den persischen Mystikern ursprünglich, um ihre intimsten Gedanken in Musik auszudrücken. Erst im 19. Jahrhundert erhielt die Langhalslaute Setar ihre vierte Saite hinzu und wurde eines der zentralen Instrumente für die Aufführung der persischen Kunstmusik, die sich zu dieser Zeit aus der mündlich überlieferten Musik entwickelt hatte.
Hamid Motebassem stammt aus Mashad (Iran) und gilt als einer der begnadetsten Meister der Setar. Seit mehr als zehn Jahren bringt er mit seinen beiden Ensembles Mezrab und Dastan die Tradition persischer Kunstmusik, der „Radif“, auch auf die Konzertpodien Europas. Die Art, mit der Hamid Motebassem die musikalischen Modi entwickelt, verkörpert auch einen wesentlichen Baustein der „Radif“, denen sieben tonale Modelle, die „Dastgah“, zugrunde liegen: Wie man „Dast“ (die Hand) an die Musik legt und welchen „Gah“ (den Ort und die Zeit) man wählt, entscheidet über die geistigen Reflexionen und emotionalen Reaktionen der Stücke.
Improvisation ist ein wesentlicher Moment in der persischen Musik. Sie lebt von der inneren Stimmung der Musiker und der Sensibilität der Zuhörer. Der Dialog wird noch überhöht durch die Kraft der Poesie, die in ihrer intensiven Verbindung mit Musik die vollkommenste künstlerische Ausdrucksform findet. Der Teheraner Salar Aghili wird ob seiner Vortragskunst und Artikulation der „Süßzungige“ genannt. Er singt in der Tradition seines Meisters Ta’rif von den alten Mythen Hafis’ und aktuelle persische Poesie.
snail_in_motion - 2008/07/17 13:53
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